Rucksack Evoc Freeride Trail
11. Jul
Für den nächsten Urlaub in Saalbach/ Vinschgau habe ich eine neuen Rucksack gesucht. Der Rucksack sollte mehr Stauraum bieten als der Deuter Attack. Weitere Anforderungen waren ein extra Fach für eine Trinkblase, ein Rückenprotektor sowie ein gutes Tragesystem.
![]()
Da ich von Evoc bereits die Bike-Travelbag habe, viel meine Wahl auf den „Freeride Trail“ Rucksack. Nach einer ausführlichen Anprobe bei MTB Store in Eschweiler (BTW: sehr zu Empfehlen!) wurde mein erster Eindruck positiv bestätigt. Der Evoc hat einen „TÜV SÜD“ zertifizierten Rückenprotektor und bietet viel Platz (20l). Das Hauptfach ist ein „Top Loader“, wird also von oben beladen. Die Features im Überblick (Auszug Evoc Homepage):
- abnehmbarer, CE-normierter Rückenprotektor
- EPS-Protektor-Element einzeln austauschbar (bei Beschädigung oder Verschmutzung)
- Anatomisch geformte Schulter- und Brustriemen
- Extra breiter Neopren Bauchgurt
- Helmhalterung (XC- oder Integralhelm)
- Straps zur Befestigung von Protektoren
- Weit aufklappbares Werkzeugfach mit Einzelfächern für Pumpe, Werkzeug, Schläuche, etc.
- Extra Fach für Erste-Hilfe Set
- Separates Fach für Trinksystem
- Fleece-gepolstetes Fach für Goggle oder Sonnenbrille
- Seitenfächer mit leichtem Zugriff während der Fahrt
- In der Brustgurtschnalle integrierte Signalpfeife
![]()
Am Mittwoch bin ich die erste längere Tour mit dem Freeride Trail gefahren. Das Tragesystem sitzt sehr gut, aber –bedingt durch den Klettverschluss – der Bauchgurt lässt sich nicht während der Fahrt verstellen. Ebenso hat der Deuter Attack seitlich, an der Hüfte, mehr Polstermaterial als der Evoc.
Nach den ersten 100km überzeugt der durchdachte Rucksack. Ich bin auf den Alltagseinsatz, sowie auf den ersten Bodenkontakt gespannt…
Eifel Tour
08. Jul
Bei dem schönen Wetter hatte ich mir gestern einen Tag Urlaub genommen und bin mit dem Auto nach Monschau gefahren. Dort mit dem Scratch gestartet, vorbei an der Perlenbachtalsperre in das Naturschutzgebiet Perlenbach-Fuhrtsbachtal. Anschließend ging es Richtung Erkensruhr das sich im Nationalpark Eifel befindet. Von Erkensruhr ging es rauf nach Dreiborn und über die Panzerstrasse des ehemaligen Truppenübungsplatz Vogelsang zur NS-Ordensburg Vogelsang. Von dort überblickt man große Teile des Rurtals.
Über die neue Urftbrücke ging es entlang der Urfttalsperre runter zum Obersee und schließlich nach Rurberg. Dem Obersee weiter folgend ging es in das kleine Örtchen Einruhr. Von dort weiter nach Dedenborn dort in einem kleinem Laden kalte Getränke gekauft und durch sehr viel Wald zurück nach Monschau.
Deuter Attack Testbericht
06. Jul
Zeit zwei Jahren besitze ich den Deuter Attack. Auch nach diesen zwei Jahren überzeugt das Tragesystem. Der Rucksack sitzt perfekt auf dem Rücken. Das seitliche Tragesystem verhindert zuverlässig ein verrutschen, desweiteren schützt es die Hüfte bei stürzen. Der integrierte Rückenprotektor ist ideal für anspruchsvolle Touren. Er ersetzt aber kein Safty-Jacket, daher ist der Attack nicht für Bikeparks zu empfehlen.
Das Volumen ist leider sehr klein, so das maximal Tagestouren mit dem Attack zu fahren sind. Aufgeteilt ist der Rucksack in drei Fächer:
- Das kleinste bietet Platz für Schlüssel, Handy & Co.
Das Hauptfach bietet Platz für eine Trinkblase. Leider gibt es keine weitere Abtrennung innerhalb des Faches, daher kommt die Trinkblase direkt mit den anderen verpacken Gegenständen in Kontakt. Bei voller Trinkblase, nimmt diese fast den gesamten Platz ein, so das für andere Gegenstände kein Platz mehr ist. - Das mittlere Fach befindet sich direkt auf dem Hauptfach. In diesem können Luftpumpe, Werkzeug und Erste Hilfe transportiert werden. Ist die Trinkblase gefüllt, so verringert sich auch hier das Pack-Volumen.
Die Regenjacke muss ich immer außen am Rucksack befestigen, da es für sie keinen Platz mehr im Attack gibt.
Fazit: Für die kleine Feierabend Runde ist der Attack Ideal, aber für längere Touren bietet er zu wenig Stauraum.
TIP: Auf La Palma habe ich von Sigmund (Bike’n'Fun) erfahren das die Snowboard Rucksäcke auch einen Rückenprotektor haben, mit dem entscheidendem Unterschied das diese mehr Volumen haben.
Shimano Saint BR-M810
18. Jun
Nachdem sich die Elixir CR MAG als sich nicht ganz so robust herausgestellt hat, bin ich komplett auf die Shimano Saint BR-M810 Bremse umgestiegen. Die 4-Kolben Bremse ist ein mehr als würdiger Ersatz. Die Bremsleistung gleicht einem Wurfanker und der Druckpunkt ist immer an der gleichen Stelle.
Die vordere Elixir habe ich auch direkt gegen die Saint ausgetauscht. So das ich jetzt hier eine voll funktionstüchtige Elixir VR MAG vorne und eine defekte (Befestigung) Elixr CR MAG hinten hier liegen habe.
Falls jemand daran Interesse hat, bitte einfach melden…
Eifel Video
06. Jun
Gestern stand das erste Mal eine Video Session, in der Eifel, an. Die Aufnahmen habe ich mit meiner Panasonic DMC-TZ7 gemacht.
Insgesamt sind 21 Minuten Rohmaterial entstanden. Nach dem zusammen schneiden sind es nur noch 2:38 Minuten.
Avid Elixir CR MAG
04. Jun
Bei dem super sonnigen Wetter bin ich heute in die Eifel gefahren. Nach dem ersten kurzen Stück Singletrail, zeigte die Hinterradbremse ein komisches Bremsverhalten. Der Hebel ließ sich komplett durchdrücken und die Bremswirkung war gleich null, auch ein Nachstellen der Bremse half nicht.
Nachdem ich die Bremse abmontiert hatte, sah ich auch den Grund. Das Bremshebelgehäuse, das aus Magnesium besteht, ist an einem Befestigungsloch gebrochen.
Da bei Avid erst wieder jemand am Montag erreichbar ist, ist das Trek also bis auf weiteres erstmals stillgelegt. Für morgen muss das Ransom also herhalten.
Trek Scratch 9 Testbericht
18. Mai
Der Name ist Programm, nach 200km und 9800hm Downhill sind die ersten Kratzer am Bike. Zeit für einen ersten Testbericht.
![]()
Zu den 9800hm Downhill gesellen sich nur 4888hm Uphill. Das liegt zum einen an der, leider nicht versenkbaren, Fox 36 Vanilla RC2 zum anderen an dem hohen Gewicht von 16kg. Das Gewicht kommt aber nicht von den SRAM X.0 Komponenten, sondern durch den fetten Fox DHX RC-4 Stahlfederdämpfer, den Rest trägt der Rahmen dazu.
Als Bremsanlage kommt die erstklassige Avid Elixir CR MAG (203mm v/h) zum Einsatz. Leider hat Trek nicht die MatchMaker X Schellen verwendet, so das Bremsen und Schaltung jeweils eigene Befestigungen haben. Diese Befestigungen sind vom Hersteller absolut nicht ergonomisch angeordnet (warum macht man das noch so?). Die erste Handlung, nach der Probefahrt, war das ich den Lenker optimieren musste.
Bergauf fahren ist mit dem Scratch Möglich, vorausgesetzt die Muskeln spielen mit (16kg). Bei einer längeren starken Steigung, macht aber die nicht absenkbare Fox Probleme. Das Vorderrad fängt an zu hüpfen und es ist nur eine Frage der Zeit an der einem das schieben sinnvoller erscheint.
![]()
Im krassen Gegensatz dazu stehen die Downhill Fähigkeiten des Scratches. Das Fahrwerk ist in keiner Situation überfordert. Die hohe Bodenfreiheit und der tiefe Schwerpunkt punkten nochmals zusätzlich. Grobes Geröll oder Stufen bügelt das Fahrwerk einfach weg. Die Kettenführung soll bei der ganzen Action die Kette an
ihrem Platz halten. Diese Aufgabe wird aber mangelhaft ausgeführt, bei heftigen Abfahrten springt bei mir die Kette vorne immer ab. Als nächstes kommt also eine neue Kettenführung an das Scratch. Dagegen funktioniert die Crankbrothers Joplin Remote tadellos und möchte diese nicht mehr missen. Bei kurzen Uphills den Sattel mal eben höherer zustellen spart Kraft und verlagert das Gewicht in die richtige Richtung.
PRO
- + Fahrwerk
- + Tiefer Schwerpunkt
- + Bodenfreiheit
- + Steckachse (v/h)
- + Komponenten
- Fox 36 Vanilla RC2
- Fox DHX RC-4
- SRAM X.0 (Trigger, Schaltwerk)
- Avid Elixir CR MAG
- + Pumpe ist im Lieferumfang
KONTRA
- - Gabel nicht versenkbar
- - Kettenführung
- - Lenker Anordnung (keine MatchMaker X)
- - 16kg Gewicht
- - CD Handbuch beschädigt
Weitere Meinungen zum Scratch:
La Palma Bike Urlaub
13. Mai
Entgegen meines letzten Eintrages La Pamla und Eyjafjallajökull, hatten wir doch noch unsere Chance bekommen nach La Palma zu fliegen. Am 23.05. (ursprünglich geplant war der 16.05.) sind wir mit AirBerlin nach La Palma geflogen, inkl. Bike.
Der Bike Transport kostet bei Airberlin (wie bei vielen anderen Fluggesellschaften auch) 25€ pro Stecke, hin und zurück also 50€. Für 59€ erhält man bei AirBerlin die topbonus Service Card, mit dieser kann man kostenlos ein Stück Sportgepäck und zusätzlich 10kg Freigepack mitnehmen. Die 10kg sind sehr praktisch, da Protektoren, Werkzeug, FF-Helm, Rücksack, etc. schon einiges auf die Waage bringen. Bei mehr als zwei Flügen innerhalb eines Jahres, amortisieren sich die Kosten schon.
Nach der Landung auf dem Miniflughafen La Palma, hab ich aus dem Flugzeug sehen können wie die Evoc Tasche ausgeladen wurde. Und meine Erwartungen wurden erfüllt: Die Packer sind ziemlich schmerzfrei, was den Umgang mit der Ladung angeht!
Nach dem Aussteigen ging es erstmals 10 Minuten mit Gepäck vom Terminal zu dem Parkhaus, um unseren Mietwagen abzuholen. Es war ein Fiat Doblò, in diesem passte das gesamte Gepäck. Wir hatten uns extra für einen großen Mietwagen entschieden, um diesen während des Urlaubs als Bike-Shuttle nutzen zu können.
Nach dem beladen unsers Doblòs ging es rüber nach „Los Llanos de Aridane“ um die Schlüssel für unser Ferienhaus abzuholen. Anschließend ging es auf abenteuerlichen Straßen zu unserer Unterkunft.
Nach dem ersten Einrichten im Haus, musste natürlich das Bike ausgepackt werden. Am Flughafen hatte ich schon einmal einen ersten Blick auf das Bike geworfen, um Beschädigungen direkt melden zu können. Auch nach dem zusammenbauen des Bikes, hatte ich keine Beschädigungen gefunden. Die sollten erst später kommen…
In den darauffolgenden Tagen bin ich viel vom „Refugio de El Pilar“ gestartet. Mehrmals über die „Cumbre Nueva“ Richtung dem „Pico Ovejas“, anschließend über den Königsweg über unzählige Stufen runter zur „Ermita de los Reyes“.
Zwischendurch machten wir Wanderungen und erkundeten die Insel per Auto. Bedingt durch die “Kompaktheit” der Insel, sind auch die Wanderungen sehr abwechslungsreich gewesen. Man kann in den Kiefernwäldern starten, die sich mit der Zeit lichten und dann in freie Vulkan Flächen übergehen. Auch ist das Wegenetz mit der Beschilderung sehr gut ausgebaut und wird auch weiterhin gepflegt.
Der Norden und der „Roque de los Muchachos“ sind hier besonders zu erwähnen.
Bedingt durch den Eyjafjallajökull Vulkan, mussten wir nach einer Woche in ein anderes Ferienhaus umziehen. Dieses lag ca. 1,68km westlich von unserem ersten Haus. Dadurch dass die beiden Häuser auf unterschiedlichen Höhen lagen (630hm und 430hm) hatten wir unterschiedliche Besucher.
- Auf 640hm hatten wir sehr viele Tausendfüßler (leider auch ab und zu im Haus), viele Eidechsen sowie Geckos (manchmal auch im Haus).
- Auf 430hm gab es statt der Tausendfüßler Ameisen im Haus, aber genauso viele Eidechsen und Geckos (manchmal auch im Haus).
In der zweiten Woche gingen mir dann die Touren vor der „Tür“ aus. So das ich am Freitag bei BIKE’n'FUN vorbeifuhr, dort erfuhr ich das am Samstag die Freeridewoche endete. Also noch schnell für den Samstag angemeldet.
Die Tour am Samstag ging hinter „Jedey“ auf der LP-210 auf 1100hm los, bis dahin brachte uns ein Taxi. Dann folgten 16km feinste Singletrails an die Südspitze La Palmas. Die Tour war sehr abwechslungsreich, der Untergrund wechselte häufig: Fichtennadeln, Lava Sand, mit Lavabrocken verbockte Trails. Zur Abkühlung ging es ins Meer, gefolgt von einem sehr leckeren Fisch essen direkt am Meer mit der gesamten Gruppe.
In den folgenden Tagen fuhr ich noch drei weitere Touren mit dem Bike’n’Fun Team. Um diese Jahreszeit bestand die Gruppe aus max. vier Fahrern. Mehr zu Bike’N’Fun steht auf der La Palma Seite von alpcross.de, die positive Beurteilung kann ich nur Bestätigen.
Nach zwei wunderschönen Wochen, das Wetter spielte mit, mussten wir leider wieder packen. Diesmal brauchte ich deutlich weniger Zeit für das Verpacken des Bikes. Während des Einpackens, sind mir etliche Kratzer am Bike aufgefallen. Naja das bleibt auf so einem Terrain einfach nicht aus.
„Jeder Kratzer hat eine Geschichte“.
Fazit: La Palma ist eine Insel die Lust auf mehr macht. Die Insel ist nicht so Touristisch, wie die anderen Kanarischen Inseln.
- Das Wetter ist sehr angenehm.
- Bike technisch echt ein Highlight.
- Lecker Fisch!
- BIKE’n'FUN bietet coole Touren an.
- Das war nicht unser letzter Besuch auf der Insel!
- Alle Bilder gibt es auf flickr.
La Pamla und Eyjafjallajökull
17. Apr
Heute mit Meerblick Frühstücken, auf La Palma, das war der Plan.
Aber leider war der Düsseldorfer Flughafen am frühen Freitagmorgen um 05:00 Uhr schon geschlossen. Am Flughafen selbst gab es bis 8 Uhr erstmals keine weiteren Informationen. Außer das der Reihe nach Flüge ersatzlos gestrichen wurden.
Als auch unser Flug gestrichen wurde, mussten wir noch unser Gepäck vom Vorabend Check-in suchen und fuhren nach Hause. Die Aussichten für die nächsten Tage sind auch nicht berauschend, so dass der Plan leider gestorben ist.
Bike Transport im Flugzeug (Evoc Bike Travelbag)
11. Apr
Der nächste geplante Urlaub geht nach San Miguel de la Palma und da muss einfach das Scratch mit. Dann stellt sich aber schnell die Frage wie das Bike verpackt werden soll?
Zuerst wollte ich einfach vom Bike Laden einen Karton holen und das Bike mit Luftpolsterfolie verpacken. Aber nachdem ich einige Berichte im mtb-news.de Forum gelesen hatte, habe ich die Idee wieder verworfen. Im Netz findet man viele Berichte über das Thema und leider auch viele Meinungen.
Nach längerem Suchen bin ich auf die Bike Travelbag von Evoc gestoßen. Die Tasche hat die Abmaße 130cm x 80cm x 27cm bei einen Gewicht von 7,4kg. Es gibt einige extra Fächer um Pedale, Steckachsen und weitere Dinge zu verstauen.
Die Travelbag hat gute Bewertungen und so bestellte die Tasche. Gestern war dann der Tag des Ausprobierens. Ich hatte mit ca. zwei Stunden gerechnet. Zuerst demontierte ich die Pedale, dann den Lenker und schließlich die Laufräder. Der Sattel muss nur abgesenkt werden. Dann platzierte ich das Bike im Evoc.
Aber das Schaltwerk passte nicht rein, also machte ich mich an die Demontage. Leider ist die Schraube dermaßen fest angezogen, das ich diese keinen Millimeter bewegen konnte. Nach einer Stunde rum probieren, gab ich den Plan auf.
Die einzige Lösung war die hintere Befestigung komplett auseinander zu nehmen und so das Schaltauge zu lösen. Das ging auch relativ leicht. Nur der Bolzen der die beiden Streben miteinander verbindet sitzt sehr fest und lässt sich nur schwer wieder in die Buchse bewegen.
Nach mehr als vier Stunden war das Bike im Koffer. Dann mussten noch die zwei Laufräder verstaut werden. Dazu gibt es auf beiden Seiten extra Taschen. Mit der 26×2.35" Bereifung stellte sich auch das als nicht ganz so einfach heraus. Die Reifen passen nur, wenn zuvor die Luft raus gelassen wurde.
Mit der Zeit bekomme ich Hoffentlich mehr Übung, so das sich das einpacken schneller erledigen lässt.
PS: Das wieder zusammenbauen ging wesentlich schneller.