Deuter Attack Testbericht
Zeit zwei Jahren besitze ich den Deuter Attack. Auch nach diesen zwei Jahren überzeugt das Tragesystem. Der Rucksack sitzt perfekt auf dem Rücken. Das seitliche Tragesystem verhindert zuverlässig ein verrutschen, desweiteren schützt es die Hüfte bei stürzen. Der integrierte Rückenprotektor ist ideal für anspruchsvolle Touren. Er ersetzt aber kein Safty-Jacket, daher ist der Attack nicht für Bikeparks zu empfehlen.
Das Volumen ist leider sehr klein, so das maximal Tagestouren mit dem Attack zu fahren sind. Aufgeteilt ist der Rucksack in drei Fächer:
- Das kleinste bietet Platz für Schlüssel, Handy & Co.
Das Hauptfach bietet Platz für eine Trinkblase. Leider gibt es keine weitere Abtrennung innerhalb des Faches, daher kommt die Trinkblase direkt mit den anderen verpacken Gegenständen in Kontakt. Bei voller Trinkblase, nimmt diese fast den gesamten Platz ein, so das für andere Gegenstände kein Platz mehr ist. - Das mittlere Fach befindet sich direkt auf dem Hauptfach. In diesem können Luftpumpe, Werkzeug und Erste Hilfe transportiert werden. Ist die Trinkblase gefüllt, so verringert sich auch hier das Pack-Volumen.
Die Regenjacke muss ich immer außen am Rucksack befestigen, da es für sie keinen Platz mehr im Attack gibt.
Fazit: Für die kleine Feierabend Runde ist der Attack Ideal, aber für längere Touren bietet er zu wenig Stauraum.
TIP: Auf La Palma habe ich von Sigmund (Bike’n'Fun) erfahren das die Snowboard Rucksäcke auch einen Rückenprotektor haben, mit dem entscheidendem Unterschied das diese mehr Volumen haben.

