Oregon 300
Gardasee 2009
10. Sep
Dieses Jahr ging es zum ersten Mal mit den Bikes zum Gardasee. Wir hatten vom 08. August bis zum 22. August ein Apartment in der Anlage „Residence Verdeblu“ gemietet. Die Anlage besteht aus 10 Wohnungen und hat einen Pool sowie einen Video bewachten Parkplatz und Bike Abstellplatz. Die Anlage selbst liegt außerhalb von Torbole-Nago, direkt an der befahrenen „Via Linfano/SS249“. Torbole- ist ca. 1km entfernt, bis zu der Anlage führt ein Bürgersteig.
Die ganzen zwei Wochen hatten wir „tropische Temperaturen“ (O-Ton Vermieter). Tagsüber immer über 34° und auch nachts sank die Temperatur nicht unter 30°, daher lief der Deckenventilator im Dauerbetrieb.
Das heiße Wetter hat auch unsere Tourenplanung beeinflusst, wir haben uns Touren mit schattige Auffahrten ausgesucht. Wir hatten aber auch Touren mit einer sehr Sonnen ausgesetzter Auffahrt, daher sind wir bei solchen Touren früh am Morgen gestartet. Zur Mittagszeit waren wir dann in den Bergen, wo die Temperaturen ein bisschen erträglicher waren.
Gefahren sind wir die klassischen Gardasee Touren. Vor dem Urlaub hatte ich mir schon einige Touren von GPS-Tour.info heruntergeladen und auf meinem Notebook gespeichert.
- Torbole – Arco – St. Barbara – Nago – Torbole
- Ronda Valle di Bondo – Corna Vecchia
- Malga di Cap
- Riva – Passo Rocchetta – Passo Nota – Limone
- Über die Via Ponale zum Lago Ledro
- Dosso dei Roveri
- Laghel
- Altissimo klassisch mit Varianten
Um die GPS Tracks abzufahren verwendete ich meinen neuen Garmin Oregon. Das Display war entgegen meiner Befürchtungen gut ablesbar, sogar bei komplett abgeschalteter Hintergrundbeleuchtung. Dadurch brauchte ich pro Tag nur ein Akku Set.
Das Kartenmaterial zu der Gardasee Region kam von dem Openmtbmap.org Projekt. Die Kartendaten waren vollständig, so dass ich nie auf „Papierkarten“ zurückgreifen musste.
Fast alle Touren hatten den gleichen Charakter: Erst viel hm über Asphalt oder Forstwege bergauf, anschließend lange sehr schotterlastige Abfahrten bergab. Insgesamt sind wir „nur“ 231 km gefahren, haben dafür aber 7988 hm überwunden.
Durch den vielen Schotter hat auch mein Ransom gelitten. Bei der Abfahrt im „Valle di Bondo“ ist mir ein größerer Stein gegen den Rahmen geprallt, dieser hat die oberste Schicht des Rahmens beschädigt. Das ist mir aber erst später aufgefallen, während der Abfahrt habe ich nur dieses typische Schlaggeräusch wahrgenommen.
Dabei hatte ich weniger Probleme mit der Optik, meine größere Sorge war die Stabilität des Carbon Rahmens.
Ebenso sind die „Avid Juicy 7“ aber besonders die „Formula ORO“ Scheibenbremsen an ihre Grenzen gestoßen. Da werden wir wohl für den nächsten Aufenthalt in der Alpen Region aufrüsten müssen…
Als Fazit kann man festhalten das uns der nördliche Teil des Gardasees sehr gut gefallen hat, nur werden wir wohl in Zukunft den Monat August, wegen der Temperaturen, meiden.
Alle Bilder gibt es bei flickr…
Garmin Oregon on the trail
24. Jun
Heute ging es das zweite Mal dem Garmin Oregon auf den Trail. Im Vergleich zu dem 305 Edge ist der Oregon deutlich größer. Sowohl in der Breite und Höhe als auch in dem Abstand zum Lenker. Hier ist subjektiv der Edge deutlich „kompakter“ auf dem Lenker als der Oregon.

Der Touchscreen ist je nach Lichteinfall unterschiedlich schwer abzulesen. Das wird bestimmt Probleme bereiten wenn einen Track abgefahren wird. Die Hintergrundbeleuchtung einzuschalten geht zu sehr auf Kosten der Batterien. Ebenso ist der Effekt bei grellem Sonnenlicht gleich Null.
Was ich zurzeit am meisten beim Oregon Vermisse, ist eine Start/Stop Funktion für den aktuellen Track. Der Edge ließ sich Aus- und Ein-schalten ohne dass ein neuer Track angefangen wurde. Ebenso konnte der Track im Eingeschalteten Zustand gestoppt und gestartet werden. Da „fehlt“ mir irgendwie noch eine Taste auf dem Touchscreen.
Externer Speicher
23. Jun
Zusätzlich zu dem internen 1GB Speicher (800MB frei, der Rest wird vom System belegt), gibt es die Möglichkeit den Oregon mit einer microSD Karte aufzurüsten. Auf dem zusätzlichen Speicher können Karten, Tracks und Routen abgelegt werden.
Im Handbuch des Oregon steht leider nicht wie groß die microSD Karte maximal sein darf. Im Everyday Digital Blog steht das eine 8GB Karte mit dem Oregon verwendet werden kann.
Daher kaufte ich mir über Amazon auch eine 8GB Karte in einer “orginal Handelspackung” für 14,99€.
Nach zwei Tagen war ein Brief im Briefkasten. Nach dem Öffnen dann die Überraschung, die “orginal Handelspackung” ist nur eine Plastiktüte.


Aber die Karte funktioniert wie erwartet und auch der Oregon funktioniert mit der microSD Karte.
GPS mit Kartendarstellung
22. Jun
Zum Navigieren und Track aufzeichnen, benutze ich meinen Garmin Edge 305. Leider kann dieser keine Karten anzeigen. Aufgezeichnete Tracks werden, auf einem „leeren“ Display, als einfache Linie dargestellt. Des reicht wenn man sich in heimischen Gefilden bewegt.
Aber gerade in Unbekannten Gebieten fehlt vielfach die Kartendarstellung. Mittels einer Karte kann man Strecken besser abschätzen (Länge, Höhenmeter).
Da mein 305 mittlerweile nun auch schon wieder zwei Jahre alt ist und ich unbedingt ein GPS mit Kartendarstellung haben wollte, endschied ich mich mir ein neues zu kaufen.
Meine Wahl viel nicht auf das Nachfolgemodell vom 305 den Edge 705, sondern auf den Oregon 300 von Garmin. Den Oregon 55ot mit eingebauter Kamera gibt es in Deutschland noch nicht zukaufen, aber dieses “Feature” hat schon mein HTC Touch Diamond so das ich darauf durchaus verzichten kann.
Der Oregon funktioniert auch mit dem Garmin Herzfrequenz Brustgurt, den ich schon beim 305 benutzt hatte.
Der Lieferumfang ist nicht sehr Umfangreich:
- Garmin Oregon
- USB-Kabel (anständig lang)
- Kurzanleitung in Papierform
- CD mit den Handbuch
- Karabinerclip
Die zwei benötigten AA Batterien sind nicht im Lieferumfang, geschweige denn eine Akku Ladestation. Ebenso ist die Bike Halterung nicht im Lieferumfang, diese ist als Zubehör erhältlich.
Demächst mehr zum Oregon…
Weiterführende Links zum Garmin Oregon:




