Beiträge gettagt mit avid

Shimano Saint BR-M810

Nachdem sich die Elixir CR MAG als sich nicht ganz so robust herausgestellt hat, bin ich komplett auf die Shimano Saint BR-M810 Bremse umgestiegen. Die 4-Kolben Bremse ist ein mehr als würdiger Ersatz. Die Bremsleistung gleicht einem Wurfanker und der Druckpunkt ist immer an der gleichen Stelle.

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Die vordere Elixir habe ich auch direkt gegen die Saint ausgetauscht. So das ich jetzt hier eine voll funktionstüchtige Elixir VR MAG vorne und eine defekte (Befestigung) Elixr CR MAG hinten hier liegen habe.

Falls jemand daran Interesse hat, bitte einfach melden…

Avid Elixir CR MAG

Bei dem super sonnigen Wetter bin ich heute in die Eifel gefahren. Nach dem ersten kurzen Stück Singletrail, zeigte die Hinterradbremse ein komisches Bremsverhalten. Der Hebel ließ sich komplett durchdrücken und die Bremswirkung war gleich null, auch ein Nachstellen der Bremse half nicht.

Nachdem ich die Bremse abmontiert hatte, sah ich auch den Grund. Das Bremshebelgehäuse, das aus Magnesium besteht, ist an einem Befestigungsloch gebrochen.

Avid Elixir CR Mag 1  Avid Elixir CR Mag 3

Da bei Avid erst wieder jemand am Montag erreichbar ist, ist das Trek also bis auf weiteres erstmals stillgelegt. Für morgen muss das Ransom also herhalten.

Trek Scratch 9 Testbericht

Der Name ist Programm, nach 200km und 9800hm Downhill sind die ersten Kratzer am Bike. Zeit für einen ersten Testbericht.

P1010328P1010327Zu den 9800hm Downhill gesellen sich nur 4888hm Uphill. Das liegt zum einen an der, leider nicht versenkbaren, Fox 36 Vanilla RC2 zum anderen an dem hohen Gewicht von 16kg. Das Gewicht kommt aber nicht von den SRAM X.0 Komponenten, sondern durch den fetten Fox DHX RC-4 Stahlfederdämpfer, den Rest trägt der Rahmen dazu.

LenkerAls Bremsanlage kommt die erstklassige Avid Elixir CR MAG (203mm v/h) zum Einsatz. Leider hat Trek nicht die MatchMaker X Schellen verwendet, so das Bremsen und Schaltung jeweils eigene Befestigungen haben. Diese Befestigungen sind vom Hersteller absolut nicht ergonomisch angeordnet (warum macht man das noch so?). Die erste Handlung, nach der Probefahrt, war das ich den Lenker optimieren  musste.

Bergauf fahren ist mit dem Scratch Möglich, vorausgesetzt die Muskeln spielen mit (16kg). Bei einer längeren starken Steigung, macht aber die nicht absenkbare Fox Probleme. Das Vorderrad fängt an zu hüpfen und es ist nur eine Frage der Zeit an der einem das schieben sinnvoller erscheint.

Kettenführung IIKettenführung IIm krassen Gegensatz dazu stehen die Downhill Fähigkeiten des Scratches. Das Fahrwerk ist in keiner Situation überfordert. Die hohe Bodenfreiheit und der tiefe Schwerpunkt punkten nochmals zusätzlich. Grobes Geröll oder Stufen bügelt das Fahrwerk einfach weg. Die Kettenführung soll bei der ganzen Action die Kette an P1010326ihrem Platz halten. Diese Aufgabe wird aber mangelhaft ausgeführt, bei heftigen Abfahrten springt bei mir die Kette vorne immer ab. Als nächstes kommt also eine neue Kettenführung an das Scratch. Dagegen funktioniert die Crankbrothers Joplin Remote tadellos und möchte diese nicht mehr missen. Bei kurzen Uphills den Sattel mal eben höherer zustellen spart Kraft und verlagert das Gewicht in die richtige Richtung.

PRO

  • + Fahrwerk
  • + Tiefer Schwerpunkt
  • + Bodenfreiheit
  • + Steckachse (v/h)
  • + Komponenten
    • Fox 36 Vanilla RC2
    • Fox DHX RC-4
    • SRAM X.0 (Trigger, Schaltwerk)
    • Avid Elixir CR MAG
  • + Pumpe ist im Lieferumfang

KONTRA

  • - Gabel nicht versenkbar
  • - Kettenführung
  • - Lenker Anordnung (keine MatchMaker X)
  • - 16kg Gewicht
  • - CD Handbuch beschädigt

Weitere Meinungen zum Scratch:

Ergonomie am Arbeitsplatz

Unter dem Weihnachtsbaum lag dieses Jahr die Avid Elixir CR 203mm (vorne/hinten). Zusätzlich gab es die Matchmaker Befestigungsschellen zur Montage von den vorhandenen X6 Triggern und den neuen Elixir Bremsen.


Die Montage der Bremsen ist einfach, da die Bremsen schon komplett fertig sind (entlüftet und Leitung schon vorkonfektioniert). Für hinten liegt eine Postmount-Befestigung bei. Vorne liegt ebenso eine Postmount-, sowie eine IS2000-Befestigung bei.


Nach der Montage der Bremsen ist das Cockpit wesentlich übersichtlicher und ergonomischer geworden. Da die Bremshebel nun weiter im Inneren des Lenkers befestigt sind. Dadurch liegt der Zeigefinger direkt am Ende des Bremshebels auf und hat somit einen längeren Hebel. Dies ermöglicht es nur mit dem Zeigefinger zu bremsen. So das die restlichen Finger den Griff fest umschließen können.


Dank des Matchmakers entfällt eine zusätzliche Schelle für die Trigger. Was die Übersichtlichkeit fördert, wenn man nicht noch zusätzlich eine RemoteLock-Schelle, eine Klingel oder eine Garmin-Halterung am Lenker hat.


Mehr zur Avid Elixir CR gibt es bei t-error.ch.

Gardasee 2009

Dieses Jahr ging es zum ersten Mal mit den Bikes zum Gardasee. Wir hatten vom 08. August bis zum 22. August ein Apartment in der Anlage „Residence Verdeblu“ gemietet. Die Anlage besteht aus 10 Wohnungen und hat einen Pool sowie einen Video bewachten Parkplatz und Bike Abstellplatz. Die Anlage selbst liegt außerhalb von Torbole-Nago, direkt an der befahrenen „Via Linfano/SS249“. Torbole- ist ca. 1km entfernt, bis zu der Anlage führt ein Bürgersteig.

Tourbole - Ledro See - Tourbole

Ronda Val di Ledro - Nino PerniciDie ganzen zwei Wochen hatten wir „tropische Temperaturen“ (O-Ton Vermieter). Tagsüber immer über 34° und auch nachts sank die Temperatur nicht unter 30°, daher lief der Deckenventilator im Dauerbetrieb.

Riva - Passo Rocchetta - Passo Nota - LimoneDas heiße Wetter hat auch unsere Tourenplanung beeinflusst, wir haben uns Touren mit schattige Auffahrten ausgesucht. Wir hatten aber auch Touren mit einer sehr Sonnen ausgesetzter Auffahrt, daher sind wir bei solchen Touren früh am Morgen gestartet. Zur Mittagszeit waren wir dann in den Bergen, wo die Temperaturen ein bisschen erträglicher waren.

Gefahren sind wir die klassischen Gardasee Touren. Vor dem Urlaub hatte ich mir schon einige Touren von GPS-Tour.info heruntergeladen und auf meinem Notebook gespeichert.

  1. Torbole – Arco – St. Barbara – Nago – Torbole
  2. Ronda Valle di Bondo – Corna Vecchia
  3. Malga di Cap
  4. Riva – Passo Rocchetta – Passo Nota – Limone
  5. Über die Via Ponale zum Lago Ledro
  6. Dosso dei Roveri
  7. Laghel
  8. Altissimo klassisch mit Varianten

Malga di Cap

Um die GPS Tracks abzufahren verwendete ich meinen neuen Garmin Oregon. Das Display war entgegen meiner Befürchtungen gut ablesbar, sogar bei komplett abgeschalteter Hintergrundbeleuchtung. Dadurch brauchte ich pro Tag nur ein Akku Set.
Das Kartenmaterial zu der Gardasee Region kam von dem Openmtbmap.org Projekt. Die Kartendaten waren vollständig, so dass ich nie auf „Papierkarten“ zurückgreifen musste.

Dosso dei Roveri

Fast alle Touren hatten den gleichen Charakter: Erst viel hm über Asphalt oder Forstwege bergauf, anschließend lange sehr schotterlastige Abfahrten bergab. Insgesamt sind wir „nur“ 231 km gefahren, haben dafür aber 7988 hm überwunden.

CarbonSchadenDurch den vielen Schotter hat auch mein Ransom gelitten. Bei der Abfahrt im „Valle di Bondo“ ist mir ein größerer Stein gegen den Rahmen geprallt, dieser hat die oberste Schicht des Rahmens beschädigt. Das ist mir aber erst später aufgefallen, während der Abfahrt habe ich nur dieses typische Schlaggeräusch wahrgenommen.
Dabei hatte ich weniger Probleme mit der Optik, meine größere Sorge war die Stabilität des Carbon Rahmens.

Ebenso sind die „Avid Juicy 7“ aber besonders die „Formula ORO“ Scheibenbremsen an ihre Grenzen gestoßen. Da werden wir wohl für den nächsten Aufenthalt in der Alpen Region aufrüsten müssen…

Acro - LaghelAls Fazit kann man festhalten das uns der nördliche Teil des Gardasees sehr gut gefallen hat, nur werden wir wohl in Zukunft den Monat August, wegen der Temperaturen, meiden.

Alle Bilder gibt es bei flickr…