Beiträge gettagt mit bikepark
Praxis-Test: Shimano SH-AM40
06. Nov
Das "Palmen Design" der Schuhe gefällt sicherlich nicht jedem. Und da der Style beim kaufen ja mindestens genauso wichtig ist wie die Funktion, kann schlechtes aussehen die Kaufentscheidung negativ beeinflussen. Die Entscheidung fiel in meinem Fall, Anfang des Jahres, positiv aus.
Die Vibram Sohle klebt förmlich auf den Flats. Auch abseits der Flats vermittelt die Sohle Rutschsicherheit. Aber im Matsch geben die Schuhe sehr schnell auf, bedingt durch das nicht sehr stark ausgeprägte Profil. Ebenso auf losen Geröll und Schnee. Daher würde ich die Schuhe nicht für den Alpinen Einsatz empfehlen, da die Trittsicherheit nicht gegeben ist.
Zwei Einlegesohlen werden mit den Schuhen geliefert. Über diese kann die Sohlenhärte eingestellt werden. Zuerst bin ich mit der weichen gefahren, diese vermittelt einem sehr genau den Untergrund auf dem man sich gerade befindet. Eigentlich sehr gut, da man genau fühlen kann wo man sich auf den Flats gerade befindet. Aber nach ca. 30min fingen die Füße an zu Schmerzen, so dass an Tagestouren nicht zu denken war.
Erst der Wechsel zu härteren Einlage machte längere Touren möglich. Zwar vermittelt die Sohle weniger den Untergrund, aber es reicht immer noch um den Untergrund einzuschätzen.
Auch mit der härteren Sohle ist „normales“ gehen kein Problem. Damit sind auf längeren Trage- / Schiebepassagen die Schuhe nicht der Auslöser für eine Pause.
Das "Schuh-Klima" passt, in Verbindung mit richtigen Socken wird die Feuchtigkeit nach außen transportiert. Kleine Pfützen machen den Shimanos nichts aus, sie bleiben innen trocken. Auch längeren Nieselregen stecken die Schuhe unbeeindruckt weg. Erst bei Dauerregen wird es auch im inneren nass, aber dafür sind die Schuhe ja auch nicht gedacht.
Die Schuhe werden traditionell mittels Schnürschenkeln verschnürt, dabei verschwindet die Schleife unter einer Lasche die mit einem Klettverschluss befestigt wird. Das funktioniert einwandfrei, einmal binden und bis zum Ende der Tour vergessen.
Bedingt durch die Flats kann es im groben Gelände mal passieren, dass der Fußknöchel gegen die Kurbel rutscht. Daher haben die Shimanos auf der Schuh-Innenseite, jeweils eine Erhöhung bis zum Knöchel. So das dieser gut Geschütz ist.
Test Resultat:
Ein Ritzel fehlt, da der Schuh auf matschigem und losen Geröll die notwendige Trittsicherheit nicht bietet. Aber für meine Breitengrade und für Bikeparks sind die SH-AM40 super.
MTB Saalbach Hinterglemm 2010
24. Sep
Unser diesjähriger Alpenurlaub begann in Saalbach, dort endete letztes Jahr unser Urlaub. Jedoch entschieden wir uns gegen Leogang und für Saalbach. Seit diesem Jahr gibt es dort die JOCKER CARD, neben vielen anderen Dingen können damit die Seilbahnanlagen in Saalbach Hinterglemm uneingeschränkt benutzt werden. Das rockt, umso mehr wenn man die Gegend kennt. Dort gibt es die X-Line, addidas Freeridetrails PRO & Blue und einige geniale Trails.
Für unsere einwöchige Unterkunft wählten wir das Eva, Hotel. Dieses war uns letztes Jahr aufgefallen und der derfati.de hat dort schon einen Bike Urlaub verbracht. Insgesamt hat uns das Hotel sehr gut gefallen. Aber unser Zimmer war leider über dem Lieferanten Zugang, so dass es schon früh laut wurde. Und die Küche war uns des Öfteren zu „experimentell“.
Das Wetter war zwar kein Hochsommerwetter, aber zum biken immer noch super. Es hat nachts geregnet, meistens bis in den Morgen hinein. Tagsüber ist es aber immer wieder aufgeklart und die Sonne hat sich gezeigt. Durch den vielen nächtlichen Regen sahen die Bikes und wir zwar sehr mitgenommen aus, aber an den Liftanlagen in Saalbach und Hinterglemm gibt es extra Bike-Wasch-Stationen. Und unsere Klamotten konnten wir jeden Tag im Hotel waschen lassen (Bike Packet).
Als Highlight bekam ich noch, am letzten Tag vor dem Urlaub, die Cam aus dem Trail View Projekt von frankentracks.de. An sechs Tagen hatte ich die Cam auch dabei, aber leider ist nicht viel brauchbares Material entstanden. Ich hatte die gleichen Probleme wie der Ralph. Dazu kommt noch ein extra Artikel…
In der einen Woche sind wir keine großen Touren gefahren, sondern sind mehrfach die X-Line, die addidas Freeridetrails, den Hackelbergtrail sowie viele weitere Trails gefahren. Wobei überall, wo möglich, die Seilbahnen zum Einsatz kamen.
- Die X-Line erlaubt es auf 6,3km 1025 Tiefenmeter zu vernichten, das meiste auf naturbelassenen Trails. Ab der Mittelstation sind Northshores gut in die Strecke eingebaut.
Bedingt durch den nächtlichen Regen war die X-Line morgens, ab der Mittelstation, an drei Tagen komplett gesperrt. Erst nachmittags war die Stecke wieder geöffnet, aber durch den vielen Matsch, Steine und extrem viele Wurzelpassen war die Strecke sehr anspruchsvoll. - Auf der addidas Freeride Blue Line kann man die ersten Kontakte zu einem Bikepark knüpfen. Die Strecke macht aber auch Spass, wenn man schon gute Fahrtechnik hat.
- Die addidas Freeride PRO Line hingegen ist, wie der Name schon vermuten lässt, die anspruchsvolle Variante.
- Die X-Line sowie beide der addidas Freeride Strecken, sind exklusiv für Biker. Schilder weisen explizit Gefahren Stellen auf der Stecke aus.
- Daneben gibt es noch tolle Trails, wie etwa den Hackelbergtrail, die man sich mit anderen Zwei- und Vierbeinern teilen muss.
Auf den Trails begegneten einem zwar immer wieder Wanderer, aber alle waren sehr freundlich und man hat evtl. sogar eine paar kurze Worte gewechselt. Und dabei hatte ich meistens meinen Fullface-Helm und volle Protektoren an. Dass dieser Umgang leider nicht selbstverständlich ist, stellten wir nach der einen Woche in Saalbach Hinterglemm schnell wieder fest.
Fazit:
Die eine Woche Hotel war schön, aber wir freuten uns auch sehr auf unsere Wohnung in Prad am Stilfserjoch im Vinschgau. Wo wir selbst das Essen und vor allem den Zeitpunkt selbst bestimmen konnten.
- Wenn Du auch zur Gravity-Fraktion gehörst, ist die Gegend absolut empfehlenswert.
- Als Zukünftige Unterkunft ist das Spielberghaus zu empfehlen.
- JOCKER CARD ist ein echtes Highlight, wenn Du viel shuttlest.
- Die Camsport Nano hat mich absolut nicht überzeugt, nicht mal geschenkt würde ich die nehmen.
- Zum Weiterlesen: Saalbach Hinterglemm / Gebietscheck
Koulshore Trail-Technik
28. Sep
Für das letzte Wochenende hatten wir uns den Samstag (28.09) ausgesucht um den Koulshore Trail-Technik-Parcours zu besuchen.
Gegen 9 Uhr packen wir die Bikes ins Auto und führen Richtung Daun in der Eifel. Von Aachen aus benötigten wir 1:45 Anfahrtszeit. Der Technik-Parcours selbst liegt etwas außerhalb von Daun, in der Nähe von Trittscheid.
Eine Beschilderung zum Parkplatz ist nicht vorhanden. Oben auf dem Hasenberg gibt es eine Parkmöglichkeit, direkt am “Koulshore”.
[mappress]
Das eigentliche Areal des Technik-Parcours ist schnell “erfahren”. Es ist nicht besonders groß und ist mit vier Nortshore (Koulshore) Elementen ausgestatted.
Es können Steilkurven, Serpentienen, Anlieger, Drops, u.m. geübt werden. Aber Anfänger werden auf dem Areal auch schnell ihre Grenzen erfahren. Einige Koulshore Elemente sind eng und haben schon eine gewisse (1m aufwärts) Höhe.

Trotz des super schönen Wetters, hatten wir den ganzen Parcours für uns alleine. So das wir uns ungestört austoben konnten.

Leogang 2009
17. Sep
Nach den zwei Wochen Urlaub am Gardasee war mit Urlaub noch nicht Schluss, wir fuhren vom Gardasee direkt nach Leogang. Und lösten damit Thorsten vom MTB-Blog für Spessart und Umgebung ab, der zuvor in Saalbach Urlaub gemacht hat.
Auch in Leogang hatten wir uns für ein Apartment entschieden. Das Apartment gehörte zu einem Hotel, in dessen Tiefgarage auch eine Ecke für die Bikes war. Leider lag das Apartment, wie auch das am Gardasee, direkt an der befahrenen Hochkönig-Bundesstraße.
In Leogang/Saalfenden gibt es die Löwen Alpin Card, die es ermöglicht „täglich eine freie Berg- und Talfahrt mit der Asitz Kabinenbahn Leogang oder den Saalbach Hinterglemm Bergbahnen zu den ausgewiesenen Betriebszeiten in der Sommersaison 2009 für alle angemeldeten Gäste (ausgenommen Nachtfahrt und Mitnahme von Mountainbikes)“ zu machen.
An der Asitz Bahn in Leogang wird dies auch so durchgesetzt, Bikes darf man mit dieser Karte nicht mitnehmen. Aber die vier Bergbahnen in Saalbach Hinterglemm akzeptierten unsere Löwen Alpin Cards und so erhielten wir pro Tag jeweils ein kostenloses Bergfahrt Ticktet mit Bikes.
Warum die Card in Saalbach Hinterglemm akzeptiert wurde, konnte uns keiner Erklären.
Durch die intensive Nutzung der Seilbahnen haben wir nur 936 Uphill Höhenmetern auf unserem Konto stehen. Dazu stehen 11440 Downhill Höhenmeter im krassen Gegensatz.
In Leogang selbst ist der „Kona Groove approved Bikepark“ Bikepark Leogang. In der Woche bin ich aber nur einmal die Freeride Strecke heruntergefahren.
Während unserem Aufenthalt sind wir nur zwei GPS-Tour.info Touren gefahren. An den anderen Tagen sind wir nur nach Schildern / Karte (GPS) gefahren. Durch die gute Winter Infrastruktur sind viele der Almen und Hütten ausgeschildert.
Besonders gefallen hat mir der Hacklberg-Trail mit Verlängerung über die Bäcker Alm. Ein wahrer Trail Genuss.
Die eine Woche Leogang reichte nicht aus um alles „zuerfahren“, aber Sie hat Lust auf mehr gemacht. Dazu hat sicherlich auch die sehr gute Bike Infrastruktur sowie ein entspanntes Verhältnis zwischen Alm Besitzern, Wanderern und Bikern beigetragen.
Alle Bilder gibt es bei flickr…
Willingen (Upland)
26. Mai
Letzte Woche waren wir für fünf Tage, bei sonnigem Wetter, in Willingen (Upland) im Sauerland um mit den Bikes zufahren. Unser Hotel hatte einen extra Bike Raum und hatte eine sehr schöne Lage in Willigen. Gefunden hatten wir das Hotel über die Seite der Bike Arena Sauerland. Dort sind auch Touren beschrieben, von denen wir drei gefahren sind.
Alle drei Touren Starten hinter der Eissporthalle/Haus des Gastes. Dort gibt es eine Info Tafel die kurz die Touren sowie deren Nummern beschreibt. Zusätzlich kann man auf der Bike Arena Sauerland Site auch die GPS Daten herunterladen.
Am Sonntag sind wir die Hochheide-Tour (28) gefahren. Die Tour war nett, aber bei weitem nicht so schwer und Trail-lastig wie es in der Tourbeschreibung steht.
Für den Montag hatten wir uns die Skisportstätten-Tour (27) ausgesucht. Diese Tour hatte einige schöne Aussichten, bestand aber fast nur aus breiten Forstautobahnen.

Am Dienstag war Freeride angesagt. Für den Nachmittag leite ich mir ein Bergamont BIG AIR 6.9 in der Bike Station direkt am Lift und ich kaufte mir ein “Bike & Fly Ticket”.
Die Freeride-Strecke startet rechts von der Bergstation. Im oberen Teil ist die Strecke mehr geprägt von Sprüngen. Während der untere Teil viel mehr
Anlieger hat. In der gesamten Stecke sind kleine North-Shore Elemente eingebaut. Kurz vor Ende der Freeride Strecke kann man rüber zu einem Four-Cross-Kurs wechseln. Auch von dem Four-Cross-Kurs erreicht man die Lift-Station wieder ohne Steigung. Insgesamt bin ich ca. 8-mal die Stecke gefahren am Ende des Tages 
machen sich die Arme und Beine bemerkbar.
Alternativ zu der Freeride-Strecke gibt es noch die Weltcup-Downhill-Strecke. Diese startet direkt links neben der Bergstation. Ist aber schwieriger zufahren wie die Freeride-Strecke.
Die Tour am Donnerstag sollte viel mehr Trails haben, deshalb fiel die Wahl auf den Grenzkamm Trail (empfohlen von Locals). Nach dem ersten längeren Anstieg über Forstwege geht der Weg in einen Trail über, dieser führt einen Kamm entlang. Durch den Sturm Kyrill gibt es schöne Panoramaaussichten auf das Sauerland. Diese Tour sind wir nur bis zum Ort Bontkirchen gefahren. Von dort sind wir wieder zurück über die L339 nach Willingen, da meine Beine den Vortag noch in Erinnerung hatten.


