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Rucksack Evoc Freeride Trail

Für den nächsten Urlaub in Saalbach/ Vinschgau habe ich eine neuen Rucksack gesucht. Der Rucksack sollte mehr Stauraum bieten als der Deuter Attack. Weitere Anforderungen waren ein extra Fach für eine Trinkblase, ein Rückenprotektor sowie ein gutes Tragesystem.

P1020280P1020278 Da ich von Evoc bereits die Bike-Travelbag habe, viel meine Wahl auf den „Freeride Trail“ Rucksack. Nach einer ausführlichen Anprobe bei MTB Store in Eschweiler (BTW: sehr zu Empfehlen!) wurde mein erster Eindruck positiv bestätigt. Der Evoc hat einen „TÜV SÜD“ zertifizierten Rückenprotektor und bietet viel Platz (20l). Das Hauptfach ist ein „Top Loader“, wird also von oben beladen. Die Features im Überblick (Auszug Evoc Homepage):

  • abnehmbarer, CE-normierter Rückenprotektor
  • EPS-Protektor-Element einzeln austauschbar (bei Beschädigung oder Verschmutzung)
  • Anatomisch geformte Schulter- und Brustriemen
  • Extra breiter Neopren Bauchgurt
  • Helmhalterung (XC- oder Integralhelm)
  • Straps zur Befestigung von Protektoren
  • Weit aufklappbares Werkzeugfach mit Einzelfächern für Pumpe, Werkzeug, Schläuche, etc.
  • Extra Fach für Erste-Hilfe Set
  • Separates Fach für Trinksystem
  • Fleece-gepolstetes Fach für Goggle oder Sonnenbrille
  • Seitenfächer mit leichtem Zugriff während der Fahrt
  • In der Brustgurtschnalle integrierte Signalpfeife

P1020282P1020281  Am Mittwoch bin ich die erste längere Tour mit dem Freeride Trail gefahren. Das Tragesystem sitzt sehr gut, aber –bedingt durch den Klettverschluss – der Bauchgurt lässt sich nicht während der Fahrt verstellen. Ebenso hat der Deuter Attack seitlich, an der Hüfte, mehr Polstermaterial als der Evoc.

Nach den ersten 100km überzeugt der durchdachte Rucksack. Ich bin auf den Alltagseinsatz, sowie auf den ersten Bodenkontakt gespannt…

Deuter Attack Testbericht

deuter attack 3Zeit zwei Jahren besitze ich den Deuter Attack. Auch nach diesen zwei Jahren überzeugt das Tragesystem. Der Rucksack sitzt perfekt auf dem Rücken. Das seitliche Tragesystem verhindert zuverlässig ein verrutschen, desweiteren schützt es die Hüfte bei stürzen. Der integrierte Rückenprotektor ist ideal für anspruchsvolle Touren. Er ersetzt aber kein Safty-Jacket, daher ist der Attack nicht für Bikeparks zu empfehlen.

Das Volumen ist leider sehr klein, so das maximal Tagestouren mit dem Attack zu fahren sind. Aufgeteilt ist der Rucksack in drei Fächer:

  • Das kleinste bietet Platz für Schlüssel, Handy & Co.
  • deuter attack 2Das Hauptfach bietet Platz für eine Trinkblase. Leider gibt es keine weitere Abtrennung innerhalb des Faches, daher kommt die Trinkblase direkt mit den anderen verpacken Gegenständen in Kontakt. Bei voller Trinkblase, nimmt diese fast den gesamten Platz ein, so das für andere Gegenstände kein Platz mehr ist.
  • Das mittlere Fach befindet sich direkt auf dem Hauptfach. In diesem können Luftpumpe, Werkzeug und Erste Hilfe transportiert werden. Ist die Trinkblase gefüllt, so verringert sich auch hier das Pack-Volumen.

Die Regenjacke muss ich immer außen am Rucksack befestigen, da es für sie keinen Platz mehr im Attack gibt.

Fazit: Für die kleine Feierabend Runde ist der Attack Ideal, aber für längere Touren bietet er zu wenig Stauraum.

TIP: Auf La Palma habe ich von Sigmund (Bike’n'Fun) erfahren das die Snowboard Rucksäcke auch einen Rückenprotektor haben, mit dem entscheidendem Unterschied das diese mehr Volumen haben.

Deuter Attack

Nach über 10 Jahren war auch ein neuer Bike Rucksack fällig. Bisher führ ich immer mit einem Camelback. Und war auch zufrieden damit. Nur bei steilen Passagen saß der Rucksack nicht perfekt und bewegte sich etwas. Da ich überwiegt Tagestouren fahre entschied ich mich für den Deuter Attack. Dieser hat einen TÜV geprüften Rückenprotektor. Und bietet zusätzlich die Möglichkeit ein Trinksystem (max. 3l) aufzunehmen.

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Nach 300km und 1000hm bin ich immer noch über den perfekten Sitz begeistert. Der Attack rutscht nicht. Der Hüftgurt trägt die meiste Last, wie es auch sein sollte, so dass die Schultern nicht sehr belastet werden.
Der Stauraum ist für Tagestouren ausreichend. Wem das Hauptfach in dem sich die Trinkblase (ohne extra Abtrennung/Tasche) befindet nicht reicht, hat noch zwei weitere Fächer. Ein kleines für Wertsachen und ein etwas größeres für Werkszeug, Erste-Hilfe-Set, etc. Zusätzlich gibt kann man ein „Netz“ am Rucksack befestigen, etwa für den Helm oder Regensachen.
Die 3l Source Trinkblase lässt sich sehr gut Reinigen (viel besser als ich es von meinem alten Camelback gewohnt bin). Den täglichen Umgang mit der Trinkblase empfand ich als völlig Problemlos.