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Praxis-Test: Evoc Freeride Trail

Nach der Bike Session 2010 ist es Zeit für Testberichte. Als erstes ist der Bike Rucksack Freeride Trail von der Münchener Firma Evoc im Test. Die Jungs und Mädels von Evoc bieten coole und praktische Bike Accessoires. Neben dem Freeride Trail habe ich auch noch die funktionelle Flugtasche Bike Travelbag von Evoc.

Brillefach Evoc Freeride Trail Zurück zum Backpack, dieser sitzt super fest am Körper und der Hüftgurt trägt das gesamte Gewicht. Bedingt durch den Klettverschluss lässt sich der Hüftgurt während der Fahrt sehr schwer bis gar nicht verstellen. Der Toploader bietet viel Platz und auch die anderen Fächer überzeugen. Im Deckel des Toploaders ist ein extra Fach mit Flies für eine Brille, so dass diese nicht zerkratzen kann und schnell greifbar ist.

Unterhalb des großen Toploader Faches gibt es am Boden ein geräumiges Fach für eine Erste Hilfe Ausrüstung. Im Notfall ist dieses Fach direkt erreichbar.
Protektoren Ebenfalls am Boden gibt es eine Gummischnur um Protektoren zu befestigen. Die Befestigung ist ein wenig frickelig, da die Protektoren unter die Gummischnur geschoben werden müssen. Und dabei verhakt sich die Schnur des Öfteren an den Protektoren. Sind die Protektoren aber erst mal verstaut, kann man diese vergessen. Während der Fahrt stören diese nicht und sitzen sicher am Evoc.

Ebenso kann ein Fullface Helm einfach an dem Außenfach befestigt werden. Um noch in der Gravity Free Zone zu bleiben: Der eingebaute Rückenprotektor ist praktisch für Touren. Ist aber kein Ersatz für eine Saftey Jacket, daher nicht für einen Bikepark besuch geeignet.

Leider war bei meinem Freeride Trail kein Regenschutz dabei. Beim Kauf sollte dieser aber direkt mit gekauft werden. Die eine Woche Saalbach Hinterglemm hat gezeigt dass der Rucksack zwar leichten Nieselregen unbeeindruckt übersteht, aber die ganze Kuh Gülle hätte ich lieber auf dem Regenschutz gehabt.

Es gibt natürlich auch einige Kritikpunkte / Verbesserungsvorschläge:

  • Das Netz des Außenfaches franzt stark aus.
  • Das Werkzeugfach ist extra verstärkt, aber leider nur auf einer Seite. Die Gegenseite ist leider nicht extra verstärkt.
  • Im Toploader gibt es direkt unterhalb des Deckels ein Netzfach. Dessen Reisverschluss ist unglücklicherweise sehr weit oben angebracht, so dass erst der Toploader Deckel ganz geöffnet werden muss um vernünftig an das Netzfach zu gelangen.
  • Der Reisverschluss für das Erste Hilfe Set sollte extra gekennzeichnet sein, so dass dies für andere Personen direkt ersichtlich ist.
  • Die Befestigung der Gummischnur sieht nicht wirklich robust aus. Bin mal gespannt wie lange die noch mitspielt.
  • Die Regenhülle sollte zum Standard Lieferumfang gehören.

Netzfach Werkzeugfach Netzfach Erste Hilfe Set

Test Resultat:

ratingratingratingratingratinggray [4/5]

Der Evoc Rucksack überzeugt auf ganzer Linie. Sowohl als Tagesrucksack, als auch – wie der Name schon vermuten lässt – als treuer Begleiter bei Freeride Touren.

Rucksack Evoc Freeride Trail

Für den nächsten Urlaub in Saalbach/ Vinschgau habe ich eine neuen Rucksack gesucht. Der Rucksack sollte mehr Stauraum bieten als der Deuter Attack. Weitere Anforderungen waren ein extra Fach für eine Trinkblase, ein Rückenprotektor sowie ein gutes Tragesystem.

P1020280P1020278 Da ich von Evoc bereits die Bike-Travelbag habe, viel meine Wahl auf den „Freeride Trail“ Rucksack. Nach einer ausführlichen Anprobe bei MTB Store in Eschweiler (BTW: sehr zu Empfehlen!) wurde mein erster Eindruck positiv bestätigt. Der Evoc hat einen „TÜV SÜD“ zertifizierten Rückenprotektor und bietet viel Platz (20l). Das Hauptfach ist ein „Top Loader“, wird also von oben beladen. Die Features im Überblick (Auszug Evoc Homepage):

  • abnehmbarer, CE-normierter Rückenprotektor
  • EPS-Protektor-Element einzeln austauschbar (bei Beschädigung oder Verschmutzung)
  • Anatomisch geformte Schulter- und Brustriemen
  • Extra breiter Neopren Bauchgurt
  • Helmhalterung (XC- oder Integralhelm)
  • Straps zur Befestigung von Protektoren
  • Weit aufklappbares Werkzeugfach mit Einzelfächern für Pumpe, Werkzeug, Schläuche, etc.
  • Extra Fach für Erste-Hilfe Set
  • Separates Fach für Trinksystem
  • Fleece-gepolstetes Fach für Goggle oder Sonnenbrille
  • Seitenfächer mit leichtem Zugriff während der Fahrt
  • In der Brustgurtschnalle integrierte Signalpfeife

P1020282P1020281  Am Mittwoch bin ich die erste längere Tour mit dem Freeride Trail gefahren. Das Tragesystem sitzt sehr gut, aber –bedingt durch den Klettverschluss – der Bauchgurt lässt sich nicht während der Fahrt verstellen. Ebenso hat der Deuter Attack seitlich, an der Hüfte, mehr Polstermaterial als der Evoc.

Nach den ersten 100km überzeugt der durchdachte Rucksack. Ich bin auf den Alltagseinsatz, sowie auf den ersten Bodenkontakt gespannt…

La Palma Bike Urlaub

Entgegen meines letzten Eintrages La Pamla und Eyjafjallajökull, hatten wir doch noch unsere Chance bekommen nach La Palma zu fliegen. Am 23.05. (ursprünglich geplant war der 16.05.) sind wir mit AirBerlin nach La Palma geflogen, inkl. Bike.

Der Bike Transport kostet bei Airberlin (wie bei vielen anderen Fluggesellschaften auch) 25€ pro Stecke, hin und zurück also 50€. Für 59€ erhält man bei AirBerlin die topbonus Service Card, mit dieser kann man kostenlos ein Stück Sportgepäck und zusätzlich 10kg Freigepack mitnehmen. Die 10kg sind sehr praktisch, da Protektoren, Werkzeug, FF-Helm, Rücksack, etc. schon einiges auf die Waage bringen. Bei mehr als zwei Flügen innerhalb eines Jahres, amortisieren sich die Kosten schon.

P1010378 Nach der Landung auf dem Miniflughafen La Palma, hab ich aus dem Flugzeug sehen können wie die Evoc Tasche ausgeladen wurde. Und meine Erwartungen wurden erfüllt: Die Packer sind ziemlich schmerzfrei, was den Umgang mit der Ladung angeht!

Nach dem Aussteigen ging es erstmals 10 Minuten mit Gepäck vom Terminal zu dem Parkhaus, um unseren Mietwagen abzuholen. Es war ein Fiat Doblò, in diesem passte das gesamte Gepäck. Wir hatten uns extra für einen großen Mietwagen entschieden, um diesen während des Urlaubs als Bike-Shuttle nutzen zu können.
P1010710Nach dem beladen unsers Doblòs ging es rüber nach „Los Llanos de Aridane“ um die Schlüssel für unser Ferienhaus abzuholen. Anschließend ging es auf abenteuerlichen Straßen zu unserer Unterkunft.
Nach dem ersten Einrichten im Haus, musste natürlich das Bike ausgepackt werden. Am Flughafen hatte ich schon einmal einen ersten Blick auf das Bike geworfen, um Beschädigungen direkt melden zu können. Auch nach dem zusammenbauen des Bikes, hatte ich keine Beschädigungen gefunden. Die sollten erst später kommen…

Panoramabild - Passat Wolken 2In den darauffolgenden Tagen bin ich viel vom „Refugio de El Pilar“ gestartet. Mehrmals über die „Cumbre Nueva“ Richtung dem „Pico Ovejas“, anschließend über den Königsweg über unzählige Stufen runter zur „Ermita de los Reyes“.

 

P1010665Zwischendurch machten wir Wanderungen und  erkundeten die Insel per Auto. Bedingt durch die “Kompaktheit” der Insel, sind auch die Wanderungen sehr abwechslungsreich gewesen. Man kann in den Kiefernwäldern starten, die sich mit der Zeit lichten und dann in freie Vulkan Flächen übergehen. Auch ist das Wegenetz mit der Beschilderung sehr gut ausgebaut und wird auch weiterhin gepflegt.
Der Norden und der „Roque de los Muchachos“ sind hier besonders zu erwähnen.

Panoramabild - El Pilar Inseln 2 

Bedingt durch den Eyjafjallajökull Vulkan, mussten wir nach einer Woche in ein anderes Ferienhaus umziehen. Dieses lag ca. 1,68km westlich von unserem ersten Haus. Dadurch dass die beiden Häuser auf unterschiedlichen Höhen lagen (630hm und 430hm) hatten wir unterschiedliche Besucher.

  • Auf 640hm hatten wir sehr viele Tausendfüßler (leider auch ab und zu im Haus), viele Eidechsen sowie Geckos (manchmal auch im Haus).
  • Auf 430hm gab es statt der Tausendfüßler Ameisen im Haus, aber genauso viele Eidechsen und Geckos (manchmal auch im Haus).

Panoramabild - El Pilar HexenebeneIn der zweiten Woche gingen mir dann die Touren vor der „Tür“ aus. So das ich am Freitag bei BIKE’n'FUN vorbeifuhr, dort erfuhr ich das am Samstag die Freeridewoche endete. Also noch schnell für den Samstag angemeldet.
Die Tour am Samstag ging hinter „Jedey“ auf der LP-210 auf 1100hm los, bis dahin brachte uns ein Taxi. Dann folgten 16km feinste Singletrails an die Südspitze La Palmas. Die Tour war sehr abwechslungsreich, der Untergrund wechselte häufig: Fichtennadeln, Lava Sand, mit Lavabrocken verbockte Trails. Zur Abkühlung ging es ins Meer, gefolgt von einem sehr leckeren Fisch essen direkt am Meer mit der gesamten Gruppe.

P1010592In den folgenden Tagen fuhr ich noch drei weitere Touren mit dem Bike’n’Fun Team. Um diese Jahreszeit bestand die Gruppe aus max. vier Fahrern. Mehr zu Bike’N’Fun steht auf der La Palma Seite von alpcross.de, die positive Beurteilung kann ich nur Bestätigen.

 

 

P1010992 Nach zwei wunderschönen Wochen, das Wetter spielte mit, mussten wir leider wieder packen. Diesmal brauchte ich deutlich weniger Zeit für das Verpacken des Bikes. Während des Einpackens, sind mir etliche Kratzer am Bike aufgefallen. Naja das bleibt auf so einem Terrain einfach nicht aus.

„Jeder Kratzer hat eine Geschichte“.

La Palma Fazit: La Palma ist eine Insel die Lust auf mehr macht. Die Insel ist nicht so Touristisch, wie die anderen Kanarischen Inseln.

  • Das Wetter ist sehr angenehm.
  • Bike technisch echt ein Highlight.
  • Lecker Fisch!
  • BIKE’n'FUN bietet coole Touren an.
  • Das war nicht unser letzter Besuch auf der Insel!
  • Alle Bilder gibt es auf flickr.

Bike Transport im Flugzeug (Evoc Bike Travelbag)

Der nächste geplante Urlaub geht nach San Miguel de la Palma und da muss einfach das Scratch mit. Dann stellt sich aber schnell die Frage wie das Bike verpackt werden soll?

Zuerst wollte ich einfach vom Bike Laden einen Karton holen und das Bike mit Luftpolsterfolie verpacken. Aber nachdem ich einige Berichte im mtb-news.de Forum gelesen hatte, habe ich die Idee wieder verworfen. Im Netz findet man viele Berichte über das Thema und leider auch viele Meinungen.

 

Nach längerem Suchen bin ich auf die Bike Travelbag von Evoc gestoßen. Die Tasche hat die Abmaße 130cm x 80cm x 27cm bei einen Gewicht von 7,4kg. Es gibt einige extra Fächer um Pedale, Steckachsen und weitere Dinge zu verstauen.

Die Travelbag hat gute Bewertungen und so bestellte die Tasche. Gestern war dann der Tag des Ausprobierens. Ich hatte mit ca. zwei Stunden gerechnet. Zuerst demontierte ich die Pedale, dann den Lenker und schließlich die Laufräder. Der Sattel muss nur abgesenkt werden. Dann platzierte ich das Bike im Evoc.

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Aber das Schaltwerk passte nicht rein, also machte ich mich an die Demontage. Leider ist die Schraube dermaßen fest angezogen, das ich diese keinen Millimeter bewegen konnte. Nach einer Stunde rum probieren, gab ich den Plan auf.

Die einzige Lösung war die hintere Befestigung komplett auseinander zu nehmen und so das Schaltauge zu lösen. Das ging auch relativ leicht. Nur der Bolzen der die beiden Streben miteinander verbindet sitzt sehr fest und lässt sich nur schwer wieder in die Buchse bewegen.

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Nach mehr als vier Stunden war das Bike im Koffer. Dann mussten noch die zwei Laufräder verstaut werden. Dazu gibt es auf beiden Seiten extra Taschen. Mit der 26×2.35" Bereifung stellte sich auch das als nicht ganz so einfach heraus. Die Reifen passen nur, wenn zuvor die Luft raus gelassen wurde.

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Mit der Zeit bekomme ich Hoffentlich mehr Übung, so das sich das einpacken schneller erledigen lässt.

 

PS: Das wieder zusammenbauen ging wesentlich schneller.