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La Palma Bike Urlaub

Entgegen meines letzten Eintrages La Pamla und Eyjafjallajökull, hatten wir doch noch unsere Chance bekommen nach La Palma zu fliegen. Am 23.05. (ursprünglich geplant war der 16.05.) sind wir mit AirBerlin nach La Palma geflogen, inkl. Bike.

Der Bike Transport kostet bei Airberlin (wie bei vielen anderen Fluggesellschaften auch) 25€ pro Stecke, hin und zurück also 50€. Für 59€ erhält man bei AirBerlin die topbonus Service Card, mit dieser kann man kostenlos ein Stück Sportgepäck und zusätzlich 10kg Freigepack mitnehmen. Die 10kg sind sehr praktisch, da Protektoren, Werkzeug, FF-Helm, Rücksack, etc. schon einiges auf die Waage bringen. Bei mehr als zwei Flügen innerhalb eines Jahres, amortisieren sich die Kosten schon.

P1010378 Nach der Landung auf dem Miniflughafen La Palma, hab ich aus dem Flugzeug sehen können wie die Evoc Tasche ausgeladen wurde. Und meine Erwartungen wurden erfüllt: Die Packer sind ziemlich schmerzfrei, was den Umgang mit der Ladung angeht!

Nach dem Aussteigen ging es erstmals 10 Minuten mit Gepäck vom Terminal zu dem Parkhaus, um unseren Mietwagen abzuholen. Es war ein Fiat Doblò, in diesem passte das gesamte Gepäck. Wir hatten uns extra für einen großen Mietwagen entschieden, um diesen während des Urlaubs als Bike-Shuttle nutzen zu können.
P1010710Nach dem beladen unsers Doblòs ging es rüber nach „Los Llanos de Aridane“ um die Schlüssel für unser Ferienhaus abzuholen. Anschließend ging es auf abenteuerlichen Straßen zu unserer Unterkunft.
Nach dem ersten Einrichten im Haus, musste natürlich das Bike ausgepackt werden. Am Flughafen hatte ich schon einmal einen ersten Blick auf das Bike geworfen, um Beschädigungen direkt melden zu können. Auch nach dem zusammenbauen des Bikes, hatte ich keine Beschädigungen gefunden. Die sollten erst später kommen…

Panoramabild - Passat Wolken 2In den darauffolgenden Tagen bin ich viel vom „Refugio de El Pilar“ gestartet. Mehrmals über die „Cumbre Nueva“ Richtung dem „Pico Ovejas“, anschließend über den Königsweg über unzählige Stufen runter zur „Ermita de los Reyes“.

 

P1010665Zwischendurch machten wir Wanderungen und  erkundeten die Insel per Auto. Bedingt durch die “Kompaktheit” der Insel, sind auch die Wanderungen sehr abwechslungsreich gewesen. Man kann in den Kiefernwäldern starten, die sich mit der Zeit lichten und dann in freie Vulkan Flächen übergehen. Auch ist das Wegenetz mit der Beschilderung sehr gut ausgebaut und wird auch weiterhin gepflegt.
Der Norden und der „Roque de los Muchachos“ sind hier besonders zu erwähnen.

Panoramabild - El Pilar Inseln 2 

Bedingt durch den Eyjafjallajökull Vulkan, mussten wir nach einer Woche in ein anderes Ferienhaus umziehen. Dieses lag ca. 1,68km westlich von unserem ersten Haus. Dadurch dass die beiden Häuser auf unterschiedlichen Höhen lagen (630hm und 430hm) hatten wir unterschiedliche Besucher.

  • Auf 640hm hatten wir sehr viele Tausendfüßler (leider auch ab und zu im Haus), viele Eidechsen sowie Geckos (manchmal auch im Haus).
  • Auf 430hm gab es statt der Tausendfüßler Ameisen im Haus, aber genauso viele Eidechsen und Geckos (manchmal auch im Haus).

Panoramabild - El Pilar HexenebeneIn der zweiten Woche gingen mir dann die Touren vor der „Tür“ aus. So das ich am Freitag bei BIKE’n'FUN vorbeifuhr, dort erfuhr ich das am Samstag die Freeridewoche endete. Also noch schnell für den Samstag angemeldet.
Die Tour am Samstag ging hinter „Jedey“ auf der LP-210 auf 1100hm los, bis dahin brachte uns ein Taxi. Dann folgten 16km feinste Singletrails an die Südspitze La Palmas. Die Tour war sehr abwechslungsreich, der Untergrund wechselte häufig: Fichtennadeln, Lava Sand, mit Lavabrocken verbockte Trails. Zur Abkühlung ging es ins Meer, gefolgt von einem sehr leckeren Fisch essen direkt am Meer mit der gesamten Gruppe.

P1010592In den folgenden Tagen fuhr ich noch drei weitere Touren mit dem Bike’n’Fun Team. Um diese Jahreszeit bestand die Gruppe aus max. vier Fahrern. Mehr zu Bike’N’Fun steht auf der La Palma Seite von alpcross.de, die positive Beurteilung kann ich nur Bestätigen.

 

 

P1010992 Nach zwei wunderschönen Wochen, das Wetter spielte mit, mussten wir leider wieder packen. Diesmal brauchte ich deutlich weniger Zeit für das Verpacken des Bikes. Während des Einpackens, sind mir etliche Kratzer am Bike aufgefallen. Naja das bleibt auf so einem Terrain einfach nicht aus.

„Jeder Kratzer hat eine Geschichte“.

La Palma Fazit: La Palma ist eine Insel die Lust auf mehr macht. Die Insel ist nicht so Touristisch, wie die anderen Kanarischen Inseln.

  • Das Wetter ist sehr angenehm.
  • Bike technisch echt ein Highlight.
  • Lecker Fisch!
  • BIKE’n'FUN bietet coole Touren an.
  • Das war nicht unser letzter Besuch auf der Insel!
  • Alle Bilder gibt es auf flickr.

What´s next?

Von Aaon Larocque gibt es kostenlos den Film “What´s Next?”.

Der MPEG4 Film hat eine Länge von 44 Minuten. Die Fahrer sind nicht alle bekannt, dennoch sind diese Verrückten Kanadier sehenswert!

Download (281mb)

Leogang 2009

Nach den zwei Wochen Urlaub am Gardasee war mit Urlaub noch nicht Schluss, wir fuhren vom Gardasee direkt nach Leogang. Und lösten damit Thorsten vom MTB-Blog für Spessart und Umgebung ab, der zuvor in Saalbach Urlaub gemacht hat.

Auch in Leogang hatten wir uns für ein Apartment entschieden. Das Apartment gehörte zu einem Hotel, in dessen Tiefgarage auch eine Ecke für die Bikes war. Leider lag das Apartment, wie auch das am Gardasee, direkt an der befahrenen Hochkönig-Bundesstraße.

Leogang Panoramabild

In Leogang/Saalfenden gibt es die Löwen Alpin Card, die es ermöglicht „täglich eine freie Berg- und Talfahrt mit der Asitz Kabinenbahn Leogang oder den Saalbach Hinterglemm Bergbahnen zu den ausgewiesenen Betriebszeiten in der Sommersaison 2009 für alle angemeldeten Gäste (ausgenommen Nachtfahrt und Mitnahme von Mountainbikes)“ zu machen.
An der Asitz Bahn in Leogang wird dies auch so durchgesetzt, Bikes darf man mit dieser Karte nicht mitnehmen. Aber die vier Bergbahnen in Saalbach Hinterglemm akzeptierten unsere Löwen Alpin Cards und so erhielten wir pro Tag jeweils ein kostenloses Bergfahrt Ticktet mit Bikes.
Warum die Card in Saalbach Hinterglemm akzeptiert wurde, konnte uns keiner Erklären.

IMGP7011Durch die intensive Nutzung der Seilbahnen haben wir nur 936 Uphill Höhenmetern auf unserem Konto stehen. Dazu stehen 11440 Downhill Höhenmeter im krassen Gegensatz.
In Leogang selbst ist der „Kona Groove approved Bikepark“ Bikepark Leogang. In der Woche bin ich aber nur einmal die Freeride Strecke heruntergefahren.

Während unserem Aufenthalt sind wir nur zwei GPS-Tour.info Touren gefahren. An den anderen Tagen sind wir nur nach Schildern / Karte (GPS) gefahren. Durch die gute Winter Infrastruktur sind viele der Almen und Hütten ausgeschildert.

Hacklberger-Trail Panoramabild

Besonders gefallen hat mir der Hacklberg-Trail mit Verlängerung über die Bäcker Alm. Ein wahrer Trail Genuss.

Hacklberg-Trail

IMGP7052Die eine Woche Leogang reichte nicht aus um alles „zuerfahren“, aber Sie hat Lust auf mehr gemacht. Dazu hat sicherlich auch die sehr gute Bike Infrastruktur sowie ein entspanntes Verhältnis zwischen Alm Besitzern, Wanderern und Bikern beigetragen.

Alle Bilder gibt es bei flickr…

Willingen (Upland)

Letzte Woche waren wir für fünf Tage, bei sonnigem Wetter, in Willingen (Upland) im Sauerland um mit den Bikes zufahren. Unser Hotel hatte einen extra Bike Raum und hatte eine sehr schöne Lage in Willigen. Gefunden hatten wir das Hotel über die Seite der Bike Arena Sauerland. Dort sind auch Touren beschrieben, von denen wir drei gefahren sind.

Alle drei Touren Starten hinter der Eissporthalle/Haus des Gastes. Dort gibt es eine Info Tafel die kurz die Touren sowie deren Nummern beschreibt. Zusätzlich kann man auf der Bike Arena Sauerland Site auch die GPS Daten herunterladen.

sportstatten1Am Sonntag sind wir die Hochheide-Tour (28) gefahren. Die Tour war nett, aber bei weitem nicht so schwer und Trail-lastig wie es in der Tourbeschreibung steht.

sportstatten3Für den Montag hatten wir uns die Skisportstätten-Tour (27) ausgesucht. Diese Tour hatte einige schöne Aussichten, bestand aber fast nur aus breiten Forstautobahnen.

bikecardAm Dienstag war Freeride angesagt. Für den Nachmittag leite ich mir ein Bergamont BIG AIR 6.9 in der Bike Station direkt am Lift und ich kaufte mir ein “Bike & Fly Ticket”.
Die Freeride-Strecke startet rechts von der Bergstation. Im oberen Teil ist die Strecke mehr geprägt von Sprüngen. Während der untere Teil viel mehr freerideAnlieger hat. In der gesamten Stecke sind kleine North-Shore Elemente eingebaut. Kurz vor Ende der Freeride Strecke kann man rüber zu einem Four-Cross-Kurs wechseln. Auch von dem Four-Cross-Kurs erreicht man die Lift-Station wieder ohne Steigung. Insgesamt bin ich ca. 8-mal die Stecke gefahren am Ende des Tages freeridefreeridemachen sich die Arme und Beine bemerkbar.
Alternativ zu der Freeride-Strecke gibt es noch die Weltcup-Downhill-Strecke. Diese startet direkt links neben der Bergstation. Ist aber schwieriger zufahren wie die Freeride-Strecke.

willingenDie Tour am Donnerstag sollte viel mehr Trails haben, deshalb fiel die Wahl auf den Grenzkamm Trail (empfohlen von Locals). Nach dem ersten längeren Anstieg über Forstwege geht der Weg in einen Trail über, dieser führt einen Kamm entlang. Durch den Sturm Kyrill gibt es schöne Panoramaaussichten auf das Sauerland. Diese Tour sind wir nur bis zum Ort Bontkirchen gefahren. Von dort sind wir wieder zurück über die L339 nach Willingen, da meine Beine den Vortag noch in Erinnerung hatten.