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Trek Scratch 9 Testbericht

Der Name ist Programm, nach 200km und 9800hm Downhill sind die ersten Kratzer am Bike. Zeit für einen ersten Testbericht.

P1010328P1010327Zu den 9800hm Downhill gesellen sich nur 4888hm Uphill. Das liegt zum einen an der, leider nicht versenkbaren, Fox 36 Vanilla RC2 zum anderen an dem hohen Gewicht von 16kg. Das Gewicht kommt aber nicht von den SRAM X.0 Komponenten, sondern durch den fetten Fox DHX RC-4 Stahlfederdämpfer, den Rest trägt der Rahmen dazu.

LenkerAls Bremsanlage kommt die erstklassige Avid Elixir CR MAG (203mm v/h) zum Einsatz. Leider hat Trek nicht die MatchMaker X Schellen verwendet, so das Bremsen und Schaltung jeweils eigene Befestigungen haben. Diese Befestigungen sind vom Hersteller absolut nicht ergonomisch angeordnet (warum macht man das noch so?). Die erste Handlung, nach der Probefahrt, war das ich den Lenker optimieren  musste.

Bergauf fahren ist mit dem Scratch Möglich, vorausgesetzt die Muskeln spielen mit (16kg). Bei einer längeren starken Steigung, macht aber die nicht absenkbare Fox Probleme. Das Vorderrad fängt an zu hüpfen und es ist nur eine Frage der Zeit an der einem das schieben sinnvoller erscheint.

Kettenführung IIKettenführung IIm krassen Gegensatz dazu stehen die Downhill Fähigkeiten des Scratches. Das Fahrwerk ist in keiner Situation überfordert. Die hohe Bodenfreiheit und der tiefe Schwerpunkt punkten nochmals zusätzlich. Grobes Geröll oder Stufen bügelt das Fahrwerk einfach weg. Die Kettenführung soll bei der ganzen Action die Kette an P1010326ihrem Platz halten. Diese Aufgabe wird aber mangelhaft ausgeführt, bei heftigen Abfahrten springt bei mir die Kette vorne immer ab. Als nächstes kommt also eine neue Kettenführung an das Scratch. Dagegen funktioniert die Crankbrothers Joplin Remote tadellos und möchte diese nicht mehr missen. Bei kurzen Uphills den Sattel mal eben höherer zustellen spart Kraft und verlagert das Gewicht in die richtige Richtung.

PRO

  • + Fahrwerk
  • + Tiefer Schwerpunkt
  • + Bodenfreiheit
  • + Steckachse (v/h)
  • + Komponenten
    • Fox 36 Vanilla RC2
    • Fox DHX RC-4
    • SRAM X.0 (Trigger, Schaltwerk)
    • Avid Elixir CR MAG
  • + Pumpe ist im Lieferumfang

KONTRA

  • - Gabel nicht versenkbar
  • - Kettenführung
  • - Lenker Anordnung (keine MatchMaker X)
  • - 16kg Gewicht
  • - CD Handbuch beschädigt

Weitere Meinungen zum Scratch:

Ergonomie am Arbeitsplatz

Unter dem Weihnachtsbaum lag dieses Jahr die Avid Elixir CR 203mm (vorne/hinten). Zusätzlich gab es die Matchmaker Befestigungsschellen zur Montage von den vorhandenen X6 Triggern und den neuen Elixir Bremsen.


Die Montage der Bremsen ist einfach, da die Bremsen schon komplett fertig sind (entlüftet und Leitung schon vorkonfektioniert). Für hinten liegt eine Postmount-Befestigung bei. Vorne liegt ebenso eine Postmount-, sowie eine IS2000-Befestigung bei.


Nach der Montage der Bremsen ist das Cockpit wesentlich übersichtlicher und ergonomischer geworden. Da die Bremshebel nun weiter im Inneren des Lenkers befestigt sind. Dadurch liegt der Zeigefinger direkt am Ende des Bremshebels auf und hat somit einen längeren Hebel. Dies ermöglicht es nur mit dem Zeigefinger zu bremsen. So das die restlichen Finger den Griff fest umschließen können.


Dank des Matchmakers entfällt eine zusätzliche Schelle für die Trigger. Was die Übersichtlichkeit fördert, wenn man nicht noch zusätzlich eine RemoteLock-Schelle, eine Klingel oder eine Garmin-Halterung am Lenker hat.


Mehr zur Avid Elixir CR gibt es bei t-error.ch.