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Biken auf La Palma
11. Apr
Das La Palma Teaser Video hat es ja schon erahnen lassen, ich war mal wieder mit dem Bike auf La Palma. Die Eindrücke vom letzten Mal sind die gleichen, La Pamla ist eine tolle Insel. Durch ihre Kompaktheit ist einem die Umgebung schnell Vertraut und die Orientierung fällt einem von Tag zu Tag leichter.
Die Trails auf der Vulkaninsel verlangen dem Material einiges ab. Die meist raue Lava Oberfläche hinterlässt schnell Spuren auf Reifen und manchmal auch auf den Protektoren. Ohne diese sollte man sowieso nicht auf der Insel fahren, da der Untergrund von zentimeterdicken Kiefernnadel blitzschnell auf feinsten und tiefen Lavasand wechselt um einen in der nächsten Kurve mit dicken Lavabrocken zu überraschen.
Wir waren in diesem Jahr auch wieder in der Casa Camelback, die auf der sonnigen Westseite der Insel liegt. Die Zufahrt zu dem Haus ist typisch für die Kanaren, mehr dazu seht ihr im Video.
Dieses Jahr bin ich die meisten Touren alleine gefahren. Zweimal bin ich mit Sigmund von BIKE’n'FUN auf den Roque de los Muchachos geschuttelt. Um von da oben die 2.426 Tiefenmeter bis zum Meer zu rocken. In der Werkstatt von BIKE’n'FUN war ich dieses Jahr mehrmals, nachdem ich drei Platten, einen Mantel verschlissen und eine gebrochene Speiche hatte.
So wer mehr zu La Palma wissen will, dem sei der Artikel vom letzten Jahr empfohlen.
Dieses Jahr gibt es auch ein schickes Video, ich hab versucht es nicht so lang und langweilig werden zu lassen…
MTB Vinschgau 2010
02. Okt
Nachdem wir die erste Woche in Saalbach im Hotel verbracht hatten, fuhren wir weiter südlich in den Vinschgau. Ein großer Vorteil des Vinschgau ist die „Schönwettergarantie“. Südtirol hat ein mediterranes Klima und mehr als 300 Sonnentagen im Jahr. Die Temperaturen sind von Mai bis September im Schnitt über 22°. Aber wir trafen auch Tage jenseits der 300 Sonnentage, sprich auch hier hatten wir vereinzelt Regen.
In dem kleinen Örtchen Prad am Stilfserjoch (915m) sind wir in dem Loft der Residence St. Johann untergekommen. Dieses Residence ist ein Partnerbetrieb von vinschgauBIKE. Diese Partner müssen einen definierten Service für Biker anbieten. Alle Touren von vinschgauBIKE gibt es auch im Web unter mountainbiker.it, aber die GPS Daten sind nicht online erhältlich. Diese erhält man vom Partnerbetrieb, in unserem Fall also von Martin dem Chef der Residence.
Eine sehr gute GPS Topo Karte von Südtirol gibt es übrigens kostenlos beim naviboard.de (dort gibt es auch noch weitere TOPO Karten).
Da wir zum ersten Mal im Vinschgau waren, haben wir die Gegend auch per Auto erkundet. Wir haben uns alle Nebentäler angeschaut. Manche haben noch ihren unberührten Charakter von früher, andere sind voll ausgebaut mit Hotel Bunkern für Skifahrer. Besonders gefallen hat uns das Martelltal, daher sind wir dort auch wandern gewesen.
Daneben haben wir natürlich noch viel von der Gegend mit den Bikes erfahren. Ein Ausschnitt unserer gefahren Touren gibt es jetzt:
Tour: Reschner Alm > Plamort
Einer der Klassiker ist wohl die Tour über die Reschner Alm zur Bunkeranlage Plamort. Natürlich sind auch wir diese
Tour gefahren. Gestartet sind wir in Reschen, von dort auf die westliche Seeseite und ab da geht es bis zur Reschner Alm nur Bergauf. Bis zur Alm sind ca. 590hm zu bewältigen auf einer Steigung die sehr Angenehm zu fahren ist. Von der Alm aus hat man eine tolle Aussicht über den Reschensee. Nach einer kleinen Stärkung geht es abwärts, auf schönen Trails, zum Grünsee.
Von dort fährt man weiter auf Trails zur Reschner Bundesstrasse. Dort angekommen, ist auf der anderen Straßenseite auch schon die Talstation Kastelalpe.
Dort setzten wir uns, wie wir es aus Saalbach gewöhnt waren, in die Gondel und es ging aufwärts.
BTW: Im weiteren Verlauf unseres Urlaubs haben wir keine Gondeln mehr benutzt. Alle weiteren Höhenmeter kamen aus den Beinen. Und das obwohl ich mit den Trek Scratch unterwegs war. An manchen Stellen habe ich zwar etwas länger gebraucht aber ich bin überall hochgekommen.
Von der Bergstation geht es auf breiten Forstwegen abwärts Richtung Plamort. Auf der Hochebene geht der Weg in einen kurzen Singletrail über und schnell erreicht man die, schon von weiten sichtbaren, Panzersperren. Wir lassen die Panzersperren hinter uns und nach einen kurzen
Anstieg, eröffnet sich ein herrlicher Panoramablick auf den Rechensee mit dem Ortler Massiv im Hintergrund.
Nach der obligatorischen Fotopause, geht es nur noch talabwärts zurück zum Startpunkt.
Tour: Furkelhütte 2153m
An diesem
Tag war das erste Tagesziel die Furkelhütte 2153m, dann über den 4er und 11er Höhenweg rüber zu der Lichtenberger Alm. Das Wetter war Vinschgau untypisch, es war bewölkt und Nebel lag im Tal.
Der Aufstieg folgt zunächst der berühmten Panoramastraße Straße Stilfser Joch bis nach Gomagoi. Dort verlässt man die Panoramastraße Richtung Stilfs, nach einem Kilometer geht es links ab zum Sportplatz. Ab da wird die Straße einspurig und schraubt sich langsam den Berg hinauf. Auf 1677m schlug das Wetter um, aus einem Seitental zogen relativ schnell dunkle Wolken auf und ein Gewitter war im Anmarsch. Da zwischen mir und der Furkelhütte noch 450hm lagen, entschied ich mich für Tour Abbruch. Da ich bis dahin nur Anstieg hatte, musste ich nur Sattel runter machen und bis ins Tal nach Prad abfahren.
Tour: Furkelhütte 2153m
Da der erste Versuch gescheitert war, probierte ich es erneut aus. Gleiche Strecke, doch diesmal zog auf 1677m kein Gewitter auf, dafür nieselte es seit Gomagoi. Kurze Zeit später ist die letzte Alm passiert und die Straße geht in e
inen Forstweg über. Von nun an fährt man auf wechselndem Untergrund stetig weiter den Berg hinauf. Passiert einige Serpentinen und erreicht schließlich die Furkelhütte. Bis dahin ging es ohne Unterbrechung nur Bergauf. An der Furkelhütte eröffnet sich eine grandiose Aussicht auf das Ortler Massiv. Leider blieb mir die Aussicht verwehrt, da es sich während der Auffahrt eingeregnet hatte.
Ab der Furkelhütte ging es auf dem 4er Wanderweg weiter bergauf. Nach 100hm geht der Weg in einen Singetrail über. An dieser Stelle kann man den Trail weit mit den Augen den Berg entlang folgen. Dabei fiel mir eine besonders Stelle auf, der Trail ging durch einen Murgang. Und die Mure ging noch einige hundert Meter tief ins Tal herunter.
Ich beobachtete die Stelle einige Minuten und stellte fest das sich, bedingt durch den leichten Dauerregen, immer wieder Brocken von weiter oben lösten und die Mure abgingen.
Was nun? Also wieder fluchend den Sattel tiefer gelegt und den Downhill Modus aktiviert. Im oberen Teil, wo der Weg noch Forstweg war, konnte man zum runterfahren einen sehr verbockten Wanderweg runterfahren (wohl eher rutschen). Am Ende des Forstwegs war leider wieder Straße fahren angesagt.
Tour: Lichtenberger/Glurnser Alm > 4er Almemweg
Direkt von unserer Unterkunft ging es los nach Lichtenberg. Ab Lichtenberg geht es die nächsten 13km, auf breite
n Forstwegen, nur noch Aufwärts. Nach den 13km hat man 1200hm in den Beinen. Dann kommt aber erst der anstrengende Teil, die nächsten 4km müssen auf dem 4er Höhenweg bewältigt werden. Dieser ist aber fast nicht fahrbar, der Weg ist alle paar Meter mit dicken Steinen oder Wurzeln blockiert. Wo das Bike drüber geschoben oder sogar getragen werden muss.
Nach sehr langen 4km lassen wir den Höhenweg links liegen und finden uns auf feinsten Singetrails wieder. Auf diesen vernichten wir 1000hm bis der Trail uns wieder in Lichtenberg ausspuckt.
Tour: Sulden > Madritschjoch 3123m > Martelltal
Nachdem wir im Martelltal wandern waren, hatte ich die Idee von Sulden über das Madritschjoch in das Martelltal
zu fahren. Und von dort wieder zurück nach Prad.
Der Plan scheiterte leider am Wetter, da es in der zweiten Woche in den höheren Lagen geschneit hatte. Mehr zu der Tour: alpencross-info.de
Neben den vielen Fotos, gibt es auch noch ein Video von unseren Touren. Im Vinschgau hatte die Camsport Nano von frankentracks.de besser kooperiert als in Saalbach. Es gibt noch weiteres Videomaterial, mal schauen vielleicht werde ich noch ein zweites Video schneiden.
FAZIT:
- Die Residence St. Johann hat uns super gut gefallen, insbesondere war der Chef Martin immer sehr bemüht und hat uns bei der Touren Planung geholfen.
- Die „Schönwettergarantie“ ist natürlich super, auch wenn wir ab und zu Regen hatten.
- Das Wegenetz ist „gigantisch“ es gibt sehr viele Wege. Und unzählige Kombinationsmöglichkeiten.
- Bedingt durch die Menge an Wegen ist eine gute Wanderkarte unabdingbar.
- Zum Wandern eignet sich das wunderschöne Martelltal hervorragend.
- Die meisten Gondeln im Vinschgau nehmen keine Biker mit (Bsp. St. Martin) oder nur sehr wiederwillig.
Shimano Saint BR-M810
18. Jun
Nachdem sich die Elixir CR MAG als sich nicht ganz so robust herausgestellt hat, bin ich komplett auf die Shimano Saint BR-M810 Bremse umgestiegen. Die 4-Kolben Bremse ist ein mehr als würdiger Ersatz. Die Bremsleistung gleicht einem Wurfanker und der Druckpunkt ist immer an der gleichen Stelle.
Die vordere Elixir habe ich auch direkt gegen die Saint ausgetauscht. So das ich jetzt hier eine voll funktionstüchtige Elixir VR MAG vorne und eine defekte (Befestigung) Elixr CR MAG hinten hier liegen habe.
Falls jemand daran Interesse hat, bitte einfach melden…
Avid Elixir CR MAG
04. Jun
Bei dem super sonnigen Wetter bin ich heute in die Eifel gefahren. Nach dem ersten kurzen Stück Singletrail, zeigte die Hinterradbremse ein komisches Bremsverhalten. Der Hebel ließ sich komplett durchdrücken und die Bremswirkung war gleich null, auch ein Nachstellen der Bremse half nicht.
Nachdem ich die Bremse abmontiert hatte, sah ich auch den Grund. Das Bremshebelgehäuse, das aus Magnesium besteht, ist an einem Befestigungsloch gebrochen.
Da bei Avid erst wieder jemand am Montag erreichbar ist, ist das Trek also bis auf weiteres erstmals stillgelegt. Für morgen muss das Ransom also herhalten.
Trek Scratch 9 Testbericht
18. Mai
Der Name ist Programm, nach 200km und 9800hm Downhill sind die ersten Kratzer am Bike. Zeit für einen ersten Testbericht.
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Zu den 9800hm Downhill gesellen sich nur 4888hm Uphill. Das liegt zum einen an der, leider nicht versenkbaren, Fox 36 Vanilla RC2 zum anderen an dem hohen Gewicht von 16kg. Das Gewicht kommt aber nicht von den SRAM X.0 Komponenten, sondern durch den fetten Fox DHX RC-4 Stahlfederdämpfer, den Rest trägt der Rahmen dazu.
Als Bremsanlage kommt die erstklassige Avid Elixir CR MAG (203mm v/h) zum Einsatz. Leider hat Trek nicht die MatchMaker X Schellen verwendet, so das Bremsen und Schaltung jeweils eigene Befestigungen haben. Diese Befestigungen sind vom Hersteller absolut nicht ergonomisch angeordnet (warum macht man das noch so?). Die erste Handlung, nach der Probefahrt, war das ich den Lenker optimieren musste.
Bergauf fahren ist mit dem Scratch Möglich, vorausgesetzt die Muskeln spielen mit (16kg). Bei einer längeren starken Steigung, macht aber die nicht absenkbare Fox Probleme. Das Vorderrad fängt an zu hüpfen und es ist nur eine Frage der Zeit an der einem das schieben sinnvoller erscheint.
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Im krassen Gegensatz dazu stehen die Downhill Fähigkeiten des Scratches. Das Fahrwerk ist in keiner Situation überfordert. Die hohe Bodenfreiheit und der tiefe Schwerpunkt punkten nochmals zusätzlich. Grobes Geröll oder Stufen bügelt das Fahrwerk einfach weg. Die Kettenführung soll bei der ganzen Action die Kette an
ihrem Platz halten. Diese Aufgabe wird aber mangelhaft ausgeführt, bei heftigen Abfahrten springt bei mir die Kette vorne immer ab. Als nächstes kommt also eine neue Kettenführung an das Scratch. Dagegen funktioniert die Crankbrothers Joplin Remote tadellos und möchte diese nicht mehr missen. Bei kurzen Uphills den Sattel mal eben höherer zustellen spart Kraft und verlagert das Gewicht in die richtige Richtung.
PRO
- + Fahrwerk
- + Tiefer Schwerpunkt
- + Bodenfreiheit
- + Steckachse (v/h)
- + Komponenten
- Fox 36 Vanilla RC2
- Fox DHX RC-4
- SRAM X.0 (Trigger, Schaltwerk)
- Avid Elixir CR MAG
- + Pumpe ist im Lieferumfang
KONTRA
- - Gabel nicht versenkbar
- - Kettenführung
- - Lenker Anordnung (keine MatchMaker X)
- - 16kg Gewicht
- - CD Handbuch beschädigt
Weitere Meinungen zum Scratch:
La Palma Bike Urlaub
13. Mai
Entgegen meines letzten Eintrages La Pamla und Eyjafjallajökull, hatten wir doch noch unsere Chance bekommen nach La Palma zu fliegen. Am 23.05. (ursprünglich geplant war der 16.05.) sind wir mit AirBerlin nach La Palma geflogen, inkl. Bike.
Der Bike Transport kostet bei Airberlin (wie bei vielen anderen Fluggesellschaften auch) 25€ pro Stecke, hin und zurück also 50€. Für 59€ erhält man bei AirBerlin die topbonus Service Card, mit dieser kann man kostenlos ein Stück Sportgepäck und zusätzlich 10kg Freigepack mitnehmen. Die 10kg sind sehr praktisch, da Protektoren, Werkzeug, FF-Helm, Rücksack, etc. schon einiges auf die Waage bringen. Bei mehr als zwei Flügen innerhalb eines Jahres, amortisieren sich die Kosten schon.
Nach der Landung auf dem Miniflughafen La Palma, hab ich aus dem Flugzeug sehen können wie die Evoc Tasche ausgeladen wurde. Und meine Erwartungen wurden erfüllt: Die Packer sind ziemlich schmerzfrei, was den Umgang mit der Ladung angeht!
Nach dem Aussteigen ging es erstmals 10 Minuten mit Gepäck vom Terminal zu dem Parkhaus, um unseren Mietwagen abzuholen. Es war ein Fiat Doblò, in diesem passte das gesamte Gepäck. Wir hatten uns extra für einen großen Mietwagen entschieden, um diesen während des Urlaubs als Bike-Shuttle nutzen zu können.
Nach dem beladen unsers Doblòs ging es rüber nach „Los Llanos de Aridane“ um die Schlüssel für unser Ferienhaus abzuholen. Anschließend ging es auf abenteuerlichen Straßen zu unserer Unterkunft.
Nach dem ersten Einrichten im Haus, musste natürlich das Bike ausgepackt werden. Am Flughafen hatte ich schon einmal einen ersten Blick auf das Bike geworfen, um Beschädigungen direkt melden zu können. Auch nach dem zusammenbauen des Bikes, hatte ich keine Beschädigungen gefunden. Die sollten erst später kommen…
In den darauffolgenden Tagen bin ich viel vom „Refugio de El Pilar“ gestartet. Mehrmals über die „Cumbre Nueva“ Richtung dem „Pico Ovejas“, anschließend über den Königsweg über unzählige Stufen runter zur „Ermita de los Reyes“.
Zwischendurch machten wir Wanderungen und erkundeten die Insel per Auto. Bedingt durch die “Kompaktheit” der Insel, sind auch die Wanderungen sehr abwechslungsreich gewesen. Man kann in den Kiefernwäldern starten, die sich mit der Zeit lichten und dann in freie Vulkan Flächen übergehen. Auch ist das Wegenetz mit der Beschilderung sehr gut ausgebaut und wird auch weiterhin gepflegt.
Der Norden und der „Roque de los Muchachos“ sind hier besonders zu erwähnen.
Bedingt durch den Eyjafjallajökull Vulkan, mussten wir nach einer Woche in ein anderes Ferienhaus umziehen. Dieses lag ca. 1,68km westlich von unserem ersten Haus. Dadurch dass die beiden Häuser auf unterschiedlichen Höhen lagen (630hm und 430hm) hatten wir unterschiedliche Besucher.
- Auf 640hm hatten wir sehr viele Tausendfüßler (leider auch ab und zu im Haus), viele Eidechsen sowie Geckos (manchmal auch im Haus).
- Auf 430hm gab es statt der Tausendfüßler Ameisen im Haus, aber genauso viele Eidechsen und Geckos (manchmal auch im Haus).
In der zweiten Woche gingen mir dann die Touren vor der „Tür“ aus. So das ich am Freitag bei BIKE’n'FUN vorbeifuhr, dort erfuhr ich das am Samstag die Freeridewoche endete. Also noch schnell für den Samstag angemeldet.
Die Tour am Samstag ging hinter „Jedey“ auf der LP-210 auf 1100hm los, bis dahin brachte uns ein Taxi. Dann folgten 16km feinste Singletrails an die Südspitze La Palmas. Die Tour war sehr abwechslungsreich, der Untergrund wechselte häufig: Fichtennadeln, Lava Sand, mit Lavabrocken verbockte Trails. Zur Abkühlung ging es ins Meer, gefolgt von einem sehr leckeren Fisch essen direkt am Meer mit der gesamten Gruppe.
In den folgenden Tagen fuhr ich noch drei weitere Touren mit dem Bike’n’Fun Team. Um diese Jahreszeit bestand die Gruppe aus max. vier Fahrern. Mehr zu Bike’N’Fun steht auf der La Palma Seite von alpcross.de, die positive Beurteilung kann ich nur Bestätigen.
Nach zwei wunderschönen Wochen, das Wetter spielte mit, mussten wir leider wieder packen. Diesmal brauchte ich deutlich weniger Zeit für das Verpacken des Bikes. Während des Einpackens, sind mir etliche Kratzer am Bike aufgefallen. Naja das bleibt auf so einem Terrain einfach nicht aus.
„Jeder Kratzer hat eine Geschichte“.
Fazit: La Palma ist eine Insel die Lust auf mehr macht. Die Insel ist nicht so Touristisch, wie die anderen Kanarischen Inseln.
- Das Wetter ist sehr angenehm.
- Bike technisch echt ein Highlight.
- Lecker Fisch!
- BIKE’n'FUN bietet coole Touren an.
- Das war nicht unser letzter Besuch auf der Insel!
- Alle Bilder gibt es auf flickr.
Bike Transport im Flugzeug (Evoc Bike Travelbag)
11. Apr
Der nächste geplante Urlaub geht nach San Miguel de la Palma und da muss einfach das Scratch mit. Dann stellt sich aber schnell die Frage wie das Bike verpackt werden soll?
Zuerst wollte ich einfach vom Bike Laden einen Karton holen und das Bike mit Luftpolsterfolie verpacken. Aber nachdem ich einige Berichte im mtb-news.de Forum gelesen hatte, habe ich die Idee wieder verworfen. Im Netz findet man viele Berichte über das Thema und leider auch viele Meinungen.
Nach längerem Suchen bin ich auf die Bike Travelbag von Evoc gestoßen. Die Tasche hat die Abmaße 130cm x 80cm x 27cm bei einen Gewicht von 7,4kg. Es gibt einige extra Fächer um Pedale, Steckachsen und weitere Dinge zu verstauen.
Die Travelbag hat gute Bewertungen und so bestellte die Tasche. Gestern war dann der Tag des Ausprobierens. Ich hatte mit ca. zwei Stunden gerechnet. Zuerst demontierte ich die Pedale, dann den Lenker und schließlich die Laufräder. Der Sattel muss nur abgesenkt werden. Dann platzierte ich das Bike im Evoc.
Aber das Schaltwerk passte nicht rein, also machte ich mich an die Demontage. Leider ist die Schraube dermaßen fest angezogen, das ich diese keinen Millimeter bewegen konnte. Nach einer Stunde rum probieren, gab ich den Plan auf.
Die einzige Lösung war die hintere Befestigung komplett auseinander zu nehmen und so das Schaltauge zu lösen. Das ging auch relativ leicht. Nur der Bolzen der die beiden Streben miteinander verbindet sitzt sehr fest und lässt sich nur schwer wieder in die Buchse bewegen.
Nach mehr als vier Stunden war das Bike im Koffer. Dann mussten noch die zwei Laufräder verstaut werden. Dazu gibt es auf beiden Seiten extra Taschen. Mit der 26×2.35" Bereifung stellte sich auch das als nicht ganz so einfach heraus. Die Reifen passen nur, wenn zuvor die Luft raus gelassen wurde.
Mit der Zeit bekomme ich Hoffentlich mehr Übung, so das sich das einpacken schneller erledigen lässt.
PS: Das wieder zusammenbauen ging wesentlich schneller.


