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Biken im Engadin

Durch die beiden Artikel Canadian Switzerland und Zurück aus dem Engadin, steht seit Anfang des Jahrs das Ziel für den Sommer fest. Aber leider finde ich keine Unterkunft die ein wenig Komfort (Schwimmbad) bietet, nicht zu weit weg ist von Pontresina und dabei auch noch einigermaßen Erschwinglich ist.

Vielleicht hat ja einer von meinen Schweizer mitlesen einen Tipp für mich?

Biken auf La Palma

Das La Palma Teaser Video hat es ja schon erahnen lassen, ich war mal wieder mit dem Bike auf La Palma. Die Eindrücke vom letzten Mal sind die gleichen, La Pamla ist eine tolle Insel. Durch ihre Kompaktheit ist einem die Umgebung schnell Vertraut und die Orientierung fällt einem von Tag zu Tag leichter.

Die Trails auf der Vulkaninsel verlangen dem Material einiges ab. Die meist raue Lava Oberfläche hinterlässt schnell Spuren auf Reifen und manchmal auch auf den Protektoren. Ohne diese sollte man sowieso nicht auf der Insel fahren, da der Untergrund von zentimeterdicken Kiefernnadel blitzschnell auf feinsten und tiefen Lavasand wechselt um einen in der nächsten Kurve mit dicken Lavabrocken zu überraschen.

Wir waren in diesem Jahr auch wieder in der Casa Camelback, die auf der sonnigen Westseite der Insel liegt. Die Zufahrt zu dem Haus ist typisch für die Kanaren, mehr dazu seht ihr im Video.

Dieses Jahr bin ich die meisten Touren alleine gefahren. Zweimal bin ich mit Sigmund von BIKE’n'FUN auf den Roque de los Muchachos geschuttelt. Um von da oben die 2.426 Tiefenmeter bis zum Meer zu rocken. In der Werkstatt von BIKE’n'FUN war ich dieses Jahr mehrmals, nachdem ich drei Platten, einen Mantel verschlissen und eine gebrochene Speiche hatte.

So wer mehr zu La Palma wissen will, dem sei der Artikel vom letzten Jahr empfohlen.

Dieses Jahr gibt es auch ein schickes Video, ich hab versucht es nicht so lang und langweilig werden zu lassen…

La Palma Teaser

MTB Vinschgau 2010

Nachdem wir die erste Woche in Saalbach im Hotel verbracht hatten, fuhren wir weiter südlich in den Vinschgau. Ein großer Vorteil des Vinschgau ist die „Schönwettergarantie“. Südtirol hat ein mediterranes Klima und mehr als 300 Sonnentagen im Jahr. Die Temperaturen sind von Mai bis September im Schnitt über 22°. Aber wir trafen auch Tage jenseits der 300 Sonnentage, sprich auch hier hatten wir vereinzelt Regen.Vinschgau PanoramabildIn dem kleinen Örtchen Prad am Stilfserjoch (915m) sind wir in dem Loft der Residence St. Johann untergekommen. Dieses Residence ist ein Partnerbetrieb von vinschgauBIKE. Diese Partner müssen einen definierten Service für Biker anbieten. Alle Touren von vinschgauBIKE gibt es auch im Web unter mountainbiker.it, aber die GPS Daten sind nicht online erhältlich. Diese erhält man vom Partnerbetrieb, in unserem Fall also von Martin dem Chef der Residence.
Eine sehr gute GPS Topo Karte von Südtirol gibt es übrigens kostenlos beim naviboard.de (dort gibt es auch noch weitere TOPO Karten).

Da wir zum ersten Mal im Vinschgau waren, haben wir die Gegend auch per Auto erkundet. Wir haben uns alle Nebentäler angeschaut. Manche haben noch ihren unberührten Charakter von früher, andere sind voll ausgebaut mit Hotel Bunkern für Skifahrer. Besonders gefallen hat uns das Martelltal, daher sind wir dort auch wandern gewesen.Zufallhütte PanoramabildDaneben haben wir natürlich noch viel von der Gegend mit den Bikes erfahren. Ein Ausschnitt unserer gefahren Touren gibt es jetzt:

Tour: Reschner Alm > Plamort
Einer der Klassiker ist wohl die Tour über die Reschner Alm zur Bunkeranlage Plamort. Natürlich sind auch wir diese KaiserschmarrnTour gefahren. Gestartet sind wir in Reschen, von dort auf die westliche Seeseite und ab da geht es bis zur Reschner Alm nur Bergauf. Bis zur Alm sind ca. 590hm zu bewältigen auf einer Steigung die sehr Angenehm zu fahren ist. Von der Alm aus hat man eine tolle Aussicht über den Reschensee. Nach einer kleinen Stärkung geht es abwärts, auf schönen Trails, zum Grünsee.

Grünsee Panoramabild Von dort fährt man weiter auf Trails zur Reschner Bundesstrasse. Dort angekommen, ist auf der anderen Straßenseite auch schon die Talstation Kastelalpe. Gondel AnbauDort setzten wir uns, wie wir es aus Saalbach gewöhnt waren, in die Gondel und es ging aufwärts.
BTW: Im weiteren Verlauf unseres Urlaubs haben wir keine Gondeln mehr benutzt. Alle weiteren Höhenmeter kamen aus den Beinen. Und das obwohl ich mit den Trek Scratch unterwegs war. An manchen Stellen habe ich zwar etwas länger gebraucht aber ich bin überall hochgekommen.
Panzersperren Von der Bergstation geht es auf breiten Forstwegen abwärts Richtung Plamort. Auf der Hochebene geht der Weg in einen kurzen Singletrail über und schnell erreicht man die, schon von weiten sichtbaren, Panzersperren. Wir lassen die Panzersperren hinter uns und nach einen kurzen P1020580Anstieg, eröffnet sich ein herrlicher Panoramablick auf den Rechensee mit dem Ortler Massiv im Hintergrund.

Nach der obligatorischen Fotopause, geht es nur noch talabwärts zurück zum Startpunkt.



Tour: Furkelhütte 2153m
An diesemBlick nach Prad Tag war das erste Tagesziel die Furkelhütte 2153m, dann über den 4er und 11er Höhenweg rüber zu der Lichtenberger Alm. Das Wetter war Vinschgau untypisch, es war bewölkt und Nebel lag im Tal.
Der Aufstieg folgt zunächst der berühmten Panoramastraße Straße Stilfser Joch bis nach Gomagoi. Dort verlässt man die Panoramastraße Richtung Stilfs, nach einem Kilometer geht es links ab zum Sportplatz. Ab da wird die Straße einspurig und schraubt sich langsam den Berg hinauf. Auf 1677m schlug das Wetter um, aus einem Seitental zogen relativ schnell dunkle Wolken auf und ein Gewitter war im Anmarsch. Da zwischen mir und der Furkelhütte noch 450hm lagen, entschied ich mich für Tour Abbruch. Da ich bis dahin nur Anstieg hatte, musste ich nur Sattel runter machen und bis ins Tal nach Prad abfahren.


Tour: Furkelhütte 2153m
Da der erste Versuch gescheitert war, probierte ich es erneut aus. Gleiche Strecke, doch diesmal zog auf 1677m kein Gewitter auf, dafür nieselte es seit Gomagoi. Kurze Zeit später ist die letzte Alm passiert und die Straße geht in eOrtler Massivinen Forstweg über. Von nun an fährt man auf wechselndem Untergrund stetig weiter den Berg hinauf. Passiert einige Serpentinen und erreicht schließlich die Furkelhütte. Bis dahin ging es ohne Unterbrechung nur Bergauf. An der Furkelhütte eröffnet sich eine grandiose Aussicht auf das Ortler Massiv. Leider blieb mir die Aussicht verwehrt, da es sich während der Auffahrt eingeregnet hatte.
Ab der Furkelhütte ging es auf dem 4er Wanderweg weiter bergauf. Nach 100hm geht der Weg in einen Singetrail über. An dieser Stelle kann man den Trail weit mit den Augen den Berg entlang folgen. Dabei fiel mir eine besonders Stelle auf, der Trail ging durch einen Murgang. Und die Mure ging noch einige hundert Meter tief ins Tal herunter.
MurgangIch beobachtete die Stelle einige Minuten und stellte fest das sich, bedingt durch den leichten Dauerregen, immer wieder Brocken von weiter oben lösten und die Mure abgingen.
Was nun? Also wieder fluchend den Sattel tiefer gelegt und den Downhill Modus aktiviert. Im oberen Teil, wo der Weg noch Forstweg war, konnte man zum runterfahren einen sehr verbockten Wanderweg runterfahren (wohl eher rutschen). Am Ende des Forstwegs war leider wieder Straße fahren angesagt.


Tour: Lichtenberger/Glurnser Alm > 4er Almemweg
Direkt von unserer Unterkunft ging es los nach Lichtenberg. Ab Lichtenberg geht es die nächsten 13km, auf breiteSingetrailn Forstwegen, nur noch Aufwärts. Nach den 13km hat man 1200hm in den Beinen. Dann kommt aber erst der anstrengende Teil, die nächsten 4km müssen auf dem 4er Höhenweg bewältigt werden. Dieser ist aber fast nicht fahrbar, der Weg ist alle paar Meter mit dicken Steinen oder Wurzeln blockiert. Wo das Bike drüber geschoben oder sogar getragen werden muss.Lichtenberger-Glurnser AlmNach sehr langen 4km lassen wir den Höhenweg links liegen und finden uns auf feinsten Singetrails wieder. Auf diesen vernichten wir 1000hm bis der Trail uns wieder in Lichtenberg ausspuckt.


Tour: Sulden > Madritschjoch 3123m > Martelltal
Nachdem wir im Martelltal wandern waren, hatte ich die Idee von Sulden über das Madritschjoch in das Martelltal Madritschjochzu fahren. Und von dort wieder zurück nach Prad.
Der Plan scheiterte leider am Wetter, da es in der zweiten Woche in den höheren Lagen geschneit hatte. Mehr zu der Tour: alpencross-info.de



Neben den vielen Fotos, gibt es auch noch ein Video von unseren Touren. Im Vinschgau hatte die Camsport Nano von frankentracks.de besser kooperiert als in Saalbach. Es gibt noch weiteres Videomaterial, mal schauen vielleicht werde ich noch ein zweites Video schneiden.


FAZIT:

  • Die Residence St. Johann hat uns super gut gefallen, insbesondere war der Chef Martin immer sehr bemüht und hat uns bei der Touren Planung geholfen.
  • Die „Schönwettergarantie“ ist natürlich super, auch wenn wir ab und zu Regen hatten.
  • Das Wegenetz ist „gigantisch“ es gibt sehr viele Wege. Und unzählige Kombinationsmöglichkeiten.
  • Bedingt durch die Menge an Wegen ist eine gute Wanderkarte unabdingbar.
  • Zum Wandern eignet sich das wunderschöne Martelltal hervorragend.
  • Die meisten Gondeln im Vinschgau nehmen keine Biker mit (Bsp. St. Martin) oder nur sehr wiederwillig.

MTB Saalbach Hinterglemm 2010

Unser diesjähriger Alpenurlaub begann in Saalbach, dort endete letztes Jahr unser Urlaub. Jedoch entschieden wir uns gegen Leogang und für Saalbach. Seit diesem Jahr gibt es dort die JOCKER CARD, neben vielen anderen Dingen können damit die Seilbahnanlagen in Saalbach Hinterglemm uneingeschränkt benutzt werden. Das rockt, umso mehr wenn man die Gegend kennt. Dort gibt es die X-Line, addidas Freeridetrails PRO & Blue und einige geniale Trails.

Für unsere einwöchige Unterkunft wählten wir das Eva, Hotel. Dieses war uns letztes Jahr aufgefallen und der derfati.de hat dort schon einen Bike Urlaub verbracht. Insgesamt hat uns das Hotel sehr gut gefallen. Aber unser Zimmer war leider über dem Lieferanten Zugang, so dass es schon früh laut wurde. Und die Küche war uns des Öfteren zu „experimentell“.

Das Wetter war zwar kein Hochsommerwetter, aber zum biken immer noch super. Es hat nachts geregnet, meistens bis in den Morgen hinein. Tagsüber ist es aber immer wieder aufgeklart und die Sonne hat sich gezeigt. Durch den vielen nächtlichen Regen sahen die Bikes und wir zwar sehr mitgenommen aus, aber an den Liftanlagen in Saalbach und Hinterglemm gibt es extra Bike-Wasch-Stationen. Und unsere Klamotten konnten wir jeden Tag im Hotel waschen lassen (Bike Packet).

Als Highlight bekam ich noch, am letzten Tag vor dem Urlaub, die Cam aus dem Trail View Projekt von frankentracks.de. An sechs Tagen hatte ich die Cam auch dabei, aber leider ist nicht viel brauchbares Material entstanden. Ich hatte die gleichen Probleme wie der Ralph. Dazu kommt noch ein extra Artikel…


In der einen Woche sind wir keine großen Touren gefahren, sondern sind mehrfach die X-Line, die addidas Freeridetrails, den Hackelbergtrail sowie viele weitere Trails gefahren. Wobei überall, wo möglich, die Seilbahnen zum Einsatz kamen.

  • Die X-Line erlaubt es auf 6,3km 1025 Tiefenmeter zu vernichten, das meiste auf naturbelassenen Trails. Ab der Mittelstation sind Northshores gut in die Strecke eingebaut.
    Bedingt durch den nächtlichen Regen war die X-Line morgens, ab der Mittelstation, an drei Tagen komplett gesperrt. Erst nachmittags war die Stecke wieder geöffnet, aber durch den vielen Matsch, Steine und extrem viele Wurzelpassen war die Strecke sehr anspruchsvoll.
  • Auf der addidas Freeride Blue Line kann man die ersten Kontakte zu einem Bikepark knüpfen. Die Strecke macht aber auch Spass, wenn man schon gute Fahrtechnik hat.
  • Die addidas Freeride PRO Line hingegen ist, wie der Name schon vermuten lässt, die anspruchsvolle Variante.
  • Die X-Line sowie beide der addidas Freeride Strecken, sind exklusiv für Biker. Schilder weisen explizit Gefahren Stellen auf der Stecke aus.
  • Daneben gibt es noch tolle Trails, wie etwa den Hackelbergtrail, die man sich mit anderen Zwei- und Vierbeinern teilen muss.

Auf den Trails begegneten einem zwar immer wieder Wanderer, aber alle waren sehr freundlich und man hat evtl. sogar eine paar kurze Worte gewechselt. Und dabei hatte ich meistens meinen Fullface-Helm und volle Protektoren an. Dass dieser Umgang leider nicht selbstverständlich ist, stellten wir nach der einen Woche in Saalbach Hinterglemm schnell wieder fest.

Fazit:
Die eine Woche Hotel war schön, aber wir freuten uns auch sehr auf unsere Wohnung in Prad am Stilfserjoch im Vinschgau. Wo wir selbst das Essen und vor allem den Zeitpunkt selbst bestimmen konnten.

  • Wenn Du auch zur Gravity-Fraktion gehörst, ist die Gegend absolut empfehlenswert.
  • Als Zukünftige Unterkunft ist das Spielberghaus zu empfehlen.
  • JOCKER CARD ist ein echtes Highlight, wenn Du viel shuttlest.
  • Die Camsport Nano hat mich absolut nicht überzeugt, nicht mal geschenkt würde ich die nehmen.
  • Zum Weiterlesen: Saalbach Hinterglemm / Gebietscheck

La Palma Bike Urlaub

Entgegen meines letzten Eintrages La Pamla und Eyjafjallajökull, hatten wir doch noch unsere Chance bekommen nach La Palma zu fliegen. Am 23.05. (ursprünglich geplant war der 16.05.) sind wir mit AirBerlin nach La Palma geflogen, inkl. Bike.

Der Bike Transport kostet bei Airberlin (wie bei vielen anderen Fluggesellschaften auch) 25€ pro Stecke, hin und zurück also 50€. Für 59€ erhält man bei AirBerlin die topbonus Service Card, mit dieser kann man kostenlos ein Stück Sportgepäck und zusätzlich 10kg Freigepack mitnehmen. Die 10kg sind sehr praktisch, da Protektoren, Werkzeug, FF-Helm, Rücksack, etc. schon einiges auf die Waage bringen. Bei mehr als zwei Flügen innerhalb eines Jahres, amortisieren sich die Kosten schon.

P1010378 Nach der Landung auf dem Miniflughafen La Palma, hab ich aus dem Flugzeug sehen können wie die Evoc Tasche ausgeladen wurde. Und meine Erwartungen wurden erfüllt: Die Packer sind ziemlich schmerzfrei, was den Umgang mit der Ladung angeht!

Nach dem Aussteigen ging es erstmals 10 Minuten mit Gepäck vom Terminal zu dem Parkhaus, um unseren Mietwagen abzuholen. Es war ein Fiat Doblò, in diesem passte das gesamte Gepäck. Wir hatten uns extra für einen großen Mietwagen entschieden, um diesen während des Urlaubs als Bike-Shuttle nutzen zu können.
P1010710Nach dem beladen unsers Doblòs ging es rüber nach „Los Llanos de Aridane“ um die Schlüssel für unser Ferienhaus abzuholen. Anschließend ging es auf abenteuerlichen Straßen zu unserer Unterkunft.
Nach dem ersten Einrichten im Haus, musste natürlich das Bike ausgepackt werden. Am Flughafen hatte ich schon einmal einen ersten Blick auf das Bike geworfen, um Beschädigungen direkt melden zu können. Auch nach dem zusammenbauen des Bikes, hatte ich keine Beschädigungen gefunden. Die sollten erst später kommen…

Panoramabild - Passat Wolken 2In den darauffolgenden Tagen bin ich viel vom „Refugio de El Pilar“ gestartet. Mehrmals über die „Cumbre Nueva“ Richtung dem „Pico Ovejas“, anschließend über den Königsweg über unzählige Stufen runter zur „Ermita de los Reyes“.

 

P1010665Zwischendurch machten wir Wanderungen und  erkundeten die Insel per Auto. Bedingt durch die “Kompaktheit” der Insel, sind auch die Wanderungen sehr abwechslungsreich gewesen. Man kann in den Kiefernwäldern starten, die sich mit der Zeit lichten und dann in freie Vulkan Flächen übergehen. Auch ist das Wegenetz mit der Beschilderung sehr gut ausgebaut und wird auch weiterhin gepflegt.
Der Norden und der „Roque de los Muchachos“ sind hier besonders zu erwähnen.

Panoramabild - El Pilar Inseln 2 

Bedingt durch den Eyjafjallajökull Vulkan, mussten wir nach einer Woche in ein anderes Ferienhaus umziehen. Dieses lag ca. 1,68km westlich von unserem ersten Haus. Dadurch dass die beiden Häuser auf unterschiedlichen Höhen lagen (630hm und 430hm) hatten wir unterschiedliche Besucher.

  • Auf 640hm hatten wir sehr viele Tausendfüßler (leider auch ab und zu im Haus), viele Eidechsen sowie Geckos (manchmal auch im Haus).
  • Auf 430hm gab es statt der Tausendfüßler Ameisen im Haus, aber genauso viele Eidechsen und Geckos (manchmal auch im Haus).

Panoramabild - El Pilar HexenebeneIn der zweiten Woche gingen mir dann die Touren vor der „Tür“ aus. So das ich am Freitag bei BIKE’n'FUN vorbeifuhr, dort erfuhr ich das am Samstag die Freeridewoche endete. Also noch schnell für den Samstag angemeldet.
Die Tour am Samstag ging hinter „Jedey“ auf der LP-210 auf 1100hm los, bis dahin brachte uns ein Taxi. Dann folgten 16km feinste Singletrails an die Südspitze La Palmas. Die Tour war sehr abwechslungsreich, der Untergrund wechselte häufig: Fichtennadeln, Lava Sand, mit Lavabrocken verbockte Trails. Zur Abkühlung ging es ins Meer, gefolgt von einem sehr leckeren Fisch essen direkt am Meer mit der gesamten Gruppe.

P1010592In den folgenden Tagen fuhr ich noch drei weitere Touren mit dem Bike’n’Fun Team. Um diese Jahreszeit bestand die Gruppe aus max. vier Fahrern. Mehr zu Bike’N’Fun steht auf der La Palma Seite von alpcross.de, die positive Beurteilung kann ich nur Bestätigen.

 

 

P1010992 Nach zwei wunderschönen Wochen, das Wetter spielte mit, mussten wir leider wieder packen. Diesmal brauchte ich deutlich weniger Zeit für das Verpacken des Bikes. Während des Einpackens, sind mir etliche Kratzer am Bike aufgefallen. Naja das bleibt auf so einem Terrain einfach nicht aus.

„Jeder Kratzer hat eine Geschichte“.

La Palma Fazit: La Palma ist eine Insel die Lust auf mehr macht. Die Insel ist nicht so Touristisch, wie die anderen Kanarischen Inseln.

  • Das Wetter ist sehr angenehm.
  • Bike technisch echt ein Highlight.
  • Lecker Fisch!
  • BIKE’n'FUN bietet coole Touren an.
  • Das war nicht unser letzter Besuch auf der Insel!
  • Alle Bilder gibt es auf flickr.

La Pamla und Eyjafjallajökull

Heute mit Meerblick Frühstücken, auf La Palma, das war der Plan.

AbflugMarkAber leider war der Düsseldorfer Flughafen am frühen Freitagmorgen um 05:00 Uhr schon geschlossen. Am Flughafen selbst gab es bis 8 Uhr erstmals keine weiteren Informationen. Außer das der Reihe nach Flüge ersatzlos gestrichen wurden.

Als auch unser Flug gestrichen wurde, mussten wir noch unser Gepäck vom Vorabend Check-in suchen und fuhren nach Hause. Die Aussichten für die nächsten Tage sind auch nicht berauschend, so dass der Plan leider gestorben ist.

Bike Transport im Flugzeug (Evoc Bike Travelbag)

Der nächste geplante Urlaub geht nach San Miguel de la Palma und da muss einfach das Scratch mit. Dann stellt sich aber schnell die Frage wie das Bike verpackt werden soll?

Zuerst wollte ich einfach vom Bike Laden einen Karton holen und das Bike mit Luftpolsterfolie verpacken. Aber nachdem ich einige Berichte im mtb-news.de Forum gelesen hatte, habe ich die Idee wieder verworfen. Im Netz findet man viele Berichte über das Thema und leider auch viele Meinungen.

 

Nach längerem Suchen bin ich auf die Bike Travelbag von Evoc gestoßen. Die Tasche hat die Abmaße 130cm x 80cm x 27cm bei einen Gewicht von 7,4kg. Es gibt einige extra Fächer um Pedale, Steckachsen und weitere Dinge zu verstauen.

Die Travelbag hat gute Bewertungen und so bestellte die Tasche. Gestern war dann der Tag des Ausprobierens. Ich hatte mit ca. zwei Stunden gerechnet. Zuerst demontierte ich die Pedale, dann den Lenker und schließlich die Laufräder. Der Sattel muss nur abgesenkt werden. Dann platzierte ich das Bike im Evoc.

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Aber das Schaltwerk passte nicht rein, also machte ich mich an die Demontage. Leider ist die Schraube dermaßen fest angezogen, das ich diese keinen Millimeter bewegen konnte. Nach einer Stunde rum probieren, gab ich den Plan auf.

Die einzige Lösung war die hintere Befestigung komplett auseinander zu nehmen und so das Schaltauge zu lösen. Das ging auch relativ leicht. Nur der Bolzen der die beiden Streben miteinander verbindet sitzt sehr fest und lässt sich nur schwer wieder in die Buchse bewegen.

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Nach mehr als vier Stunden war das Bike im Koffer. Dann mussten noch die zwei Laufräder verstaut werden. Dazu gibt es auf beiden Seiten extra Taschen. Mit der 26×2.35" Bereifung stellte sich auch das als nicht ganz so einfach heraus. Die Reifen passen nur, wenn zuvor die Luft raus gelassen wurde.

P1010355  P1010356 P1010358

 

Mit der Zeit bekomme ich Hoffentlich mehr Übung, so das sich das einpacken schneller erledigen lässt.

 

PS: Das wieder zusammenbauen ging wesentlich schneller.

Leogang 2009

Nach den zwei Wochen Urlaub am Gardasee war mit Urlaub noch nicht Schluss, wir fuhren vom Gardasee direkt nach Leogang. Und lösten damit Thorsten vom MTB-Blog für Spessart und Umgebung ab, der zuvor in Saalbach Urlaub gemacht hat.

Auch in Leogang hatten wir uns für ein Apartment entschieden. Das Apartment gehörte zu einem Hotel, in dessen Tiefgarage auch eine Ecke für die Bikes war. Leider lag das Apartment, wie auch das am Gardasee, direkt an der befahrenen Hochkönig-Bundesstraße.

Leogang Panoramabild

In Leogang/Saalfenden gibt es die Löwen Alpin Card, die es ermöglicht „täglich eine freie Berg- und Talfahrt mit der Asitz Kabinenbahn Leogang oder den Saalbach Hinterglemm Bergbahnen zu den ausgewiesenen Betriebszeiten in der Sommersaison 2009 für alle angemeldeten Gäste (ausgenommen Nachtfahrt und Mitnahme von Mountainbikes)“ zu machen.
An der Asitz Bahn in Leogang wird dies auch so durchgesetzt, Bikes darf man mit dieser Karte nicht mitnehmen. Aber die vier Bergbahnen in Saalbach Hinterglemm akzeptierten unsere Löwen Alpin Cards und so erhielten wir pro Tag jeweils ein kostenloses Bergfahrt Ticktet mit Bikes.
Warum die Card in Saalbach Hinterglemm akzeptiert wurde, konnte uns keiner Erklären.

IMGP7011Durch die intensive Nutzung der Seilbahnen haben wir nur 936 Uphill Höhenmetern auf unserem Konto stehen. Dazu stehen 11440 Downhill Höhenmeter im krassen Gegensatz.
In Leogang selbst ist der „Kona Groove approved Bikepark“ Bikepark Leogang. In der Woche bin ich aber nur einmal die Freeride Strecke heruntergefahren.

Während unserem Aufenthalt sind wir nur zwei GPS-Tour.info Touren gefahren. An den anderen Tagen sind wir nur nach Schildern / Karte (GPS) gefahren. Durch die gute Winter Infrastruktur sind viele der Almen und Hütten ausgeschildert.

Hacklberger-Trail Panoramabild

Besonders gefallen hat mir der Hacklberg-Trail mit Verlängerung über die Bäcker Alm. Ein wahrer Trail Genuss.

Hacklberg-Trail

IMGP7052Die eine Woche Leogang reichte nicht aus um alles „zuerfahren“, aber Sie hat Lust auf mehr gemacht. Dazu hat sicherlich auch die sehr gute Bike Infrastruktur sowie ein entspanntes Verhältnis zwischen Alm Besitzern, Wanderern und Bikern beigetragen.

Alle Bilder gibt es bei flickr…

Gardasee 2009

Dieses Jahr ging es zum ersten Mal mit den Bikes zum Gardasee. Wir hatten vom 08. August bis zum 22. August ein Apartment in der Anlage „Residence Verdeblu“ gemietet. Die Anlage besteht aus 10 Wohnungen und hat einen Pool sowie einen Video bewachten Parkplatz und Bike Abstellplatz. Die Anlage selbst liegt außerhalb von Torbole-Nago, direkt an der befahrenen „Via Linfano/SS249“. Torbole- ist ca. 1km entfernt, bis zu der Anlage führt ein Bürgersteig.

Tourbole - Ledro See - Tourbole

Ronda Val di Ledro - Nino PerniciDie ganzen zwei Wochen hatten wir „tropische Temperaturen“ (O-Ton Vermieter). Tagsüber immer über 34° und auch nachts sank die Temperatur nicht unter 30°, daher lief der Deckenventilator im Dauerbetrieb.

Riva - Passo Rocchetta - Passo Nota - LimoneDas heiße Wetter hat auch unsere Tourenplanung beeinflusst, wir haben uns Touren mit schattige Auffahrten ausgesucht. Wir hatten aber auch Touren mit einer sehr Sonnen ausgesetzter Auffahrt, daher sind wir bei solchen Touren früh am Morgen gestartet. Zur Mittagszeit waren wir dann in den Bergen, wo die Temperaturen ein bisschen erträglicher waren.

Gefahren sind wir die klassischen Gardasee Touren. Vor dem Urlaub hatte ich mir schon einige Touren von GPS-Tour.info heruntergeladen und auf meinem Notebook gespeichert.

  1. Torbole – Arco – St. Barbara – Nago – Torbole
  2. Ronda Valle di Bondo – Corna Vecchia
  3. Malga di Cap
  4. Riva – Passo Rocchetta – Passo Nota – Limone
  5. Über die Via Ponale zum Lago Ledro
  6. Dosso dei Roveri
  7. Laghel
  8. Altissimo klassisch mit Varianten

Malga di Cap

Um die GPS Tracks abzufahren verwendete ich meinen neuen Garmin Oregon. Das Display war entgegen meiner Befürchtungen gut ablesbar, sogar bei komplett abgeschalteter Hintergrundbeleuchtung. Dadurch brauchte ich pro Tag nur ein Akku Set.
Das Kartenmaterial zu der Gardasee Region kam von dem Openmtbmap.org Projekt. Die Kartendaten waren vollständig, so dass ich nie auf „Papierkarten“ zurückgreifen musste.

Dosso dei Roveri

Fast alle Touren hatten den gleichen Charakter: Erst viel hm über Asphalt oder Forstwege bergauf, anschließend lange sehr schotterlastige Abfahrten bergab. Insgesamt sind wir „nur“ 231 km gefahren, haben dafür aber 7988 hm überwunden.

CarbonSchadenDurch den vielen Schotter hat auch mein Ransom gelitten. Bei der Abfahrt im „Valle di Bondo“ ist mir ein größerer Stein gegen den Rahmen geprallt, dieser hat die oberste Schicht des Rahmens beschädigt. Das ist mir aber erst später aufgefallen, während der Abfahrt habe ich nur dieses typische Schlaggeräusch wahrgenommen.
Dabei hatte ich weniger Probleme mit der Optik, meine größere Sorge war die Stabilität des Carbon Rahmens.

Ebenso sind die „Avid Juicy 7“ aber besonders die „Formula ORO“ Scheibenbremsen an ihre Grenzen gestoßen. Da werden wir wohl für den nächsten Aufenthalt in der Alpen Region aufrüsten müssen…

Acro - LaghelAls Fazit kann man festhalten das uns der nördliche Teil des Gardasees sehr gut gefallen hat, nur werden wir wohl in Zukunft den Monat August, wegen der Temperaturen, meiden.

Alle Bilder gibt es bei flickr…